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Integrationsbeauftragte

Die Integrationsbeauftragte unterstützt und berät die Universitäts- und Hansestadt Greifswald bei allen Grundsatzfragen der Integrationspolitik in der Stadt. Um den Bedarfen der Greifswalder BürgerInnen mit Migrationshintergrund gerecht zu werden, arbeitet die Integrationsbeauftragte in enger Kooperation mit den relevanten Institutionen der Stadt zusammen.

Ein wichtiger Pfeiler in dieser Arbeit ist das Netzwerk Migration Greifswald, das es seit dem Jahr 2000 gibt. Innerhalb des Netzwerkes werden unter anderem Projekte, Veranstaltungen und Fachgespräche initiiert und durchgeführt, die eine Toleranz- und Akzeptanzkultur befördern. Das Netzwerk Migration Greifswald ist ein Netzwerkpartner im Netzwerk Migration Vorpommern-Greifswald. Es organisiert unter anderem die Interkulturelle Woche in Greifswald, die jährlich im September stattfindet.  

Die Integrationsbeauftragte verwaltet ein Budget, aus dem Projektvorhaben von Trägern und Einrichtungen, die in der Migrationsarbeit in Greifswald tätig sind sowie für Projekte, die die interkulturelle Begegnung fördern, finanziell unterstützt werden können. Die entsprechende Förderrichtlinie wendet sich an Initiativen und Vereine sowie Einrichtungen, die mit dem Themen Migration und Integration befasst sind. Die Zuwendung erfolgt als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Maximalförderung beträgt in der Regel 500 Euro.

 

Die Integrationsbeauftragte ist außerdem als städtische Vertreterin im Anwohnerbeirat der Gemeinschaftsunterkunft (GU) Brandteichstraße tätig, der für Anliegen der AnwohnerInnen bezüglich der GU als VermittlerIn fungiert. Anliegen können während einer Sitzung des Anwohnerbeirats vorgetragen oder per Mail an anwohnerbeirat@greifswald.de gesendet werden.

 

Aktivitäten und Projekte

Aktuelle Veranstaltungen & Termine

 

Integrationsbeauftragte bietet Sprechstunde im Begegnungszentrum MOLE an

 

Ab Donnerstag, dem 3. Juni 2021, bietet die Integrationsbeauftragte der Stadt Greifswald regelmäßig eine Sprechstunde im Begegnungszentrum MOLE an. Die feste Sprechzeit wird jeweils donnerstags von 13:00 bis 15:00 Uhr sein. Derzeit ist eine vorherige Anmeldung telefonisch oder per E-Mail erforderlich: 03834 8536-2845, integration@greifswald.de. Weitere individuelle Termine sind nach wie vor nach Vereinbarung möglich.

 

Die Sprechstunde richtet sich insbesondere an Menschen mit Migrationsgeschichte, aber auch an alle Greifswalder*innen, die Anliegen zu den Themen Migration und Integration haben oder sich in den Bereichen Integration, Partizipation und interkultureller Dialog engagieren möchten.

 

Die Integrationsbeauftragte möchte außerdem ermutigen, die Sprechzeiten zu nutzen, wenn jemand in einer schwierigen Situation ist, auf besondere Problemlagen und Fragen in der Corona-Pandemie hinweisen möchte, Diskriminierungserfahrung(en) gemacht hat oder einen Rat und Hilfe sucht. Darüber hinaus lädt die Integrationsbeauftragte alle aktiven Migrant*innen und Migrant*innen-Organisationen zum Austausch ein und unterstützt Initiativen von Migrant*innen.

 

Die Integrationsbeauftragte spricht Deutsch, Englisch, Russisch und Polnisch, die Sprechstunde kann daher in diesen Sprachen direkt durchgeführt werden. Für weitere Sprachen organisiert die Integrationsbeauftragte gerne bei Bedarf eine Sprachmittlung.

 

Zur Pressemitteilung hier. 

 

 

15.03. - 28.03.2021

Internationale Wochen gegen Rassismus in Greifswald

 

Pressemitteilung und Programm s. untenstehend

 

 

Mittwoch, 24. Februar 2021

 14:00 – 16:30 Uhr

 Online-Seminar: Gelebte Sprachenvielfalt: praktische Ideen für Kita, Grundschule und Familie

 

Die Wertschätzung und Förderung der Familiensprachen hat für mehrsprachige Kinder eine große Bedeutung, sowohl für ihre emotionale und soziale Entwicklung als auch für den Erwerb der deutschen und aller weiteren Sprachen. Auch für einsprachig aufwachsende Kinder ist es vorteilhaft, früh mit verschiedenen Sprachen in Kontakt zu kommen. In diesem Online-Seminar erhalten sie konkrete Vorschläge, wie sie die Sprachenvielfalt im Alltag aufgreifen, unterstützen und erfahrbar machen können.

 

Referentin: Dr. Claudia Seele, Erziehungswissenschaftlerin und Leiterin des Projekts Mehrsprachigkeit leben! der RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 15.02.2021 über mehrsprachigkeit@raa-mv.de

 

Eine Veranstaltung von RAA M-V e. V. in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

 

Flyer_Tag der Muttersprachen_2021_Online-Seminar 24.2. Greifswald

 

 

Internationale Wochen gegen Rassismus 15. - 28. März 2021

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Greifswald beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

 

Sie finden vom 15. bis 28. März 2021 unter dem Motto „Solidarität. Grenzenlos.“ statt. „In einer weltoffenen Stadt wie Greifswald ist kein Platz für Rassismus in jedweder Form. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir uns gemeinsam mit zahlreichen anderen Kommunen an den „Wochen gegen den Rassismus“ beteiligen, denn es gilt, deutlich und wahrnehmbar Zeichen gegen Diskriminierung und Benachteiligung zu setzen.“, betont der Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder.

In Greifswald beteiligen sich vielfältige Akteure mit digitalen Veranstaltungen und einer Bücheraktion, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

 

Programm

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

15.03. - 28.03.2021
Buchtipps gegen Rassismus
Stadtbibliothek Greifswald – Buchhandlung Scharfe – Straze
 
Auf der Homepage der Stadtbibliothek sind im gesamten Aktionszeitraum vom 15.03. - 28.03.2021 Tipps für Kinderbücher fernab von Einseitigkeiten und Stereotypen zu finden. Die Buchhandlung Scharfe in der Langen Straße 68 gestaltet ein Schaufenster mit Büchern rund um das Thema Rassismus. Und auf der Homepage der Partnerschaft für Demokratie Greifswald, sowie auf Aufstellern und im Fenster der Straze, Stralsunder Straße 10 finden sich Tipps für vorurteilsbewusste Kinderbücher für die Jüngsten. Schauen Sie vorbei: auf der Homepage www.pfd-greifswald.de und www.stadtbibliothek.greifswald.de, sowie an den genannten Orten.
 
Eine Aktion der Partnerschaft für Demokratie Greifswald in Kooperation mit der Stadtbibliothek Greifswald und der Buchhandlung Scharfe
 

 

15.03.2021
Workshop: Konfliktmanagement zwischen Kulturen
10:00-12:00 Uhr
Online, Anmeldung: bis 14.03.2021 unter: asna-frauenbildung@mail.de
 
Der Verein ASNA e.V organisiert die Veranstaltung in Kooperation mit DaMigra e.V., um die Gesellschaft auf den Kampf der afghanischen aufmerksam zu machen. Afghanische Frauen kämpfen seit Jahren um Gleichberechtigung. Hört das auf, wenn sie das Land endgültig verlassen und in Deutschland sind? Was werden sie in Deutschland erleben, wenn sie sich für ein gleichberechtigtes Leben entschieden haben.
 
Eine Veranstaltung von ASNA - Für Bildung und Emanzipation e.V. (Greifswald) in Kooperation mit DaMigra e.V. im Rahmen von Migrantinnen*März und Internationalen Wochen gegen Rassismus
 

 

18.03. & 25.03.2021
Social Media Aktion und online Kreativwerkstatt: „beSTIMME – selbst! mit! jetzt!!“
1 x Woche donnerstags, 11:00 – 13:00 Uhr
Online, Anmeldung unter: mecklenburg-vorpommern@damigra.de
 
Migrantinnen* solidarisch. stark. Der Verein DaMigra e.V. rückt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus die Rechte und Forderungen von Migrantinnen besonders in den Fokus. Migrantinnen*selbstorganisationen (MSO) wollen dabei auf folgende Punkte aufmerksam machen:
•       Frauen im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit (ob mit oder ohne Migrationshintergrund) und gegen alle Formen von Diskriminierung und Rassismus
•       dass Frauen mit Migrationsgeschichte ein Teil dieser Gesellschaft sind, genau wie alle anderen Frauen*
•       dass Frauen mit Migrationsgeschichte weniger Möglichkeiten haben und Chancenungleichheit begegnen
•       MSO möchten sich mit Institutionen vernetzen und für die Rechte der Frauen sensibilisieren.
 
Eine Veranstaltung des Vereins DaMigra e.V im Rahmen von Migrantinnen*März und Internationalen Wochen gegen Rassismus
 

 

26.03.2021
Solidarität. Grenzenlos
15:00 – 16:00 Uhr
Online via Zoom, https://zoom.us/j/99937878265
 
mit Yishan Bu, Absolventin der Universität Greifswald
 
Rassismus hat viele Gesichter und er kommt nie allein. Häufig schlägt sich Rassismus in Schubladendenken oder doppelten Standards nieder. Häufig dient er der (gefühlten) Absicherung des erreichten Status Quo und wirkt sich auf Chancenstruktur aus. Neben dem sog. biologischen Rassismus existiert auch eine Art Kulturrassismus: Kulturell bedingte Differenzen werden unter die Lupe genommen und zum Brandmarken oder Ranking der Kulturen herbeigezogen. Menschen können positiv oder negativ von den daraus entstanden „Country-Of-Origin-Effects“ betroffen sein. Yishan Bu hat zu diesem Thema recherchiert und leitet die Veranstaltung.
 
Eine Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Stralsund e.V. in Kooperation mit den Integrationsbeauftragten der Stadt Greifswald und der Stadt Stralsund
 

 

26.03.2021
WIR SIND JETZT HIER - Filmvorführung und Diskussion
17:00 – 19:00 Uhr
Online via Zoom, Anmeldung unter: https://www.fes.de/lnk/wirsindjetzthier
 
Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker*innen: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Zugleich wurde viel häufiger über sie gesprochen als mit ihnen – und da setzt dieser Film an. Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe. Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur Niklas Schenck, dem Protagonisten des Films Hasib Azizi, der Integrationsbeauftragten des Landes Reem Alabali-Radovan und Prof. Dr. Júlia Wéber, Professorin für Migrationsgesellschaft und Demokratiepädagogik an der Hochschule Neubrandenburg.
 
Moderation:
- Anna Gatzke, Integrationsbeauftragte der Stadt Greifswald
- Dawid Mohr, Projektleiter "Klappe auf!" der RAA Mecklenburg-Vorpommern e. V.

 

Fyler: hier

Filmtrailer: https://vimeo.com/470893215


Eine gemeinsame Veranstaltung des Projektes „Klappe auf!“ der RAA M-V, der Integrationsbeauftragten der Stadt Greifswald und der Friedrich-Ebert-Stiftung in M-V

 

 

26.03.2021
Online-Lesung „Mein Name ist Ausländer" von Semra Ertan in Türkisch und Deutsch
20:00 Uhr
Livestream auf dem Youtubekanal des radio98eins: https://www.youtube.com/user/lieblingsradiosender
sowie auf der Frequenz 98,1 in Greifswald und Umgebung
 
Semra Ertan wurde 1957 in der türkischen Stadt Mersin geboren und zog 1971 zu ihren Eltern nach Deutschland, die in Kiel als Arbeitsmigrant:innen lebten. Sie war Poetin, Arbeiterin und politische Aktivistin. Mit 25 Jahren hat sie sich aus Protest gegen den zunehmenden Rassismus öffentlich selbst verbrannt. Semra Ertan hat in ihrem kurzen Leben über 350 Gedichte sowie politische Satiren geschrieben und fast 40 Jahre nach ihrem Tod, wurden einige Texte nun durch die Initiative der Angehörigen in dem Gedichtband "Mein Name ist Ausländer" veröffentlicht.
Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus, werden ausgewählte Gedichte auf Türkisch und Deutsch von Fatmanur und Synna aus dem Saal der STRAZE in Greifswald vorgelesen.
Im Anschluss gibt es ein Nachgespräch mit dem Kurator und Autor Gürsoy Dogtas sowie Moderation von Imen zum Thema Rassismus in Deutschland.
 
Eine Veranstaltung von verquer. 

 

 

15.03.2021 - 27.03.2021

Online-Lesung "Unerwünscht. Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte" mit den Autoren Mojtaba und Masoud Sadinam. Vom 15.03.2021 - 27.03.2021 unter diesem Link http://www.diakonie-mv.de/Int-Wochen-gegen-Rassismus-2021.942.0.html ist der Mitschnitt der Lesung 2019 in Greifswald offen.

 

Eine Veranstaltung der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

 

Pressemitteilung "Greifswald beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus"

 

Flyer Veranstaltungen in MV - Internationale Wochen gegen Rassismsus
 

 

 

 

 

Netzwerk Migration Greifswald

Logo_20 Jahre Netzwerk Migration Greifswald

Das Netzwerk Migration Greifswald existiert seit dem Jahr 2000. Es bündelt die Institutionen, Initiativen, Vereine und Behörden, die in ihrer Tätigkeit verschiedene Leistungen für Menschen mit Migrationshinergrund anbieten.  

Weitere Informationen zum Netzwerk und den darin mitarbeitenden Partnern finden Sie hier.

 

Programm "impakt integration"

Projektlaufzeit: 2016 - 2018. Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald erhielt im Juni 2016 den Zuschlag für die Teilnahme am Programm "impakt integration" und gehört damit zu den 15 ausgewählten Modellkommunen in Norddeutschland. Für das Programm wurde ein lokaler Bildungsverbund gegründet, der aktiv zusammen arbeitet. Im Programm 'impakt integration' wird eine Bildungsstrategie für jugendliche Neuzugewanderte erarbeitet. Das Programm wurde durch die Wübben-Stiftung initiiert und gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung bis Ende 2018 umgesetzt.  

 

 

Filmreihe „Integration gelingt!“ – Greifswalder Arbeitgeber*innen und Ausbildungsbetriebe leben Vielfalt

In acht Kurzfilmen werden Unternehmen, Verwaltungen und Ausbildungsbetriebe vorgestellt, die über ihre Beispiele gelingender Integration, ihre Haltung zur Vielfalt und ihre Erfahrungen mit Beschäftigten und Auszubildenden mit Flucht- und Migrationsgeschichte berichten. Die Arbeitgeber*innen zeigen damit Flagge für Vielfalt. An dem Filmprojekt haben acht Chancengeber*innen teilgenommen: die Brasserie Hermann, die Sparkasse Vorpommern, die ZORA Kinder- und Jugendhilfe, die Stadtverwaltung der Universitäts-und Hansestadt Greifswald, die Agentur für Arbeit, das Hotel Mercure, die Firma Cziotec sowie die Zahnmedizin der Universitätsmedizin Greifswald. Hier kommen Sie zu den Kurzfilmen, die in den nächsten Wochen nach und nach veröffentlicht werden. Weitere Informationen

Sicherer Hafen Greifswald

Logo Bündnis Städte Sicherer Häfen

 

Im Oktober 2018 bekannte sich die Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit einem Beschluss der Greifswalder Bürgerschaft als Sicheren Hafen. Greifswald gehört zu den Erstunterzeichnern der „Potsdamer Erklärung“ und damit zu den Mitbegründer*innen des Bündnisses „Städte Sicherer Häfen“, in dem es seit Juni 2019 mitwirkt.

 

Im oben genannten Beschluss der Bürgerschaft solidarisiert sich die Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit der Seenotrettung im Mittelmeer und spricht sich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung aus. Die Übernahme einer Patenschaft für das zivile Seenotrettungsschiff SEA-EYE 4 mit dem Beschluss der Bürgerschaft vom 01.03.2021 stellt daher eine Bekräftigung und konsequente Fortsetzung dieses Bekenntnisses der Universitäts- und Hansestadt Greifswald dar. Weitere Informationen dazu siehe Pressemitteilung.

So können Sie helfen

Ob ehrenamtliches Engagement oder Spenden - jede Unterstützung ist wichtig und willkommen. Hier finden Sie Kontakte zu Vereinen und Informationen, wo Sie Ihre Spenden abgeben können.

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