Navigation und Service der Hansestadt Greifswald

Springe direkt zu:

Integrationsbeauftragte

Integrationsbeauftragte Nadine Hoffmann
Integrationsbeauftragte Nadine Hoffmann

Die Integrationsbeauftragte unterstützt und berät die Universitäts- und Hansestadt Greifswald bei allen Grundsatzfragen der Integrationspolitik in der Stadt. Um den Bedarfen der Greifswalder BürgerInnen mit Migrationshintergrund gerecht zu werden, arbeitet die Integrationsbeauftragte in enger Kooperation mit den relevanten Institutionen der Stadt zusammen.

Ein wichtiger Pfeiler in dieser Arbeit ist das Netzwerk Migration Greifswald, das es seit dem Jahr 2000 gibt. Innerhalb des Netzwerkes werden unter anderem Projekte, Veranstaltungen und Fachgespräche initiiert und durchgeführt, die eine Toleranz- und Akzeptanzkultur befördern. Das Netzwerk Migration Greifswald ist ein Netzwerkpartner im Netzwerk Migration Vorpommern-Greifswald.   

 

Die Integrationsbeauftragte verwaltet ein Budget, aus dem Projektvorhaben von Trägern und Einrichtungen, die in der Migrationsarbeit in Greifswald tätig sind sowie für Projekte, die die interkulturelle Begegnung fördern, finanziell unterstützt werden können. Die entsprechende Förderrichtlinie (siehe Link) wendet sich an Initiativen und Vereine sowie Einrichtungen, die mit dem Themen Migration und Integration befasst sind. Die Zuwendung erfolgt als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Maximalförderung beträgt in der Regel 500 Euro.

Aktuelles

Vorbereitungen zur Interkulturellen Woche 2016 laufen an

Auch 2016 wird in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald wieder die Interkulturelle Woche stattfinden. In diesem Jahr wird zur Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, den 22. September auch wieder ein Markt der Möglichkeiten organisiert, auf dem sich Greifswalder Vereine und Initiativen, die im Bereich Integration und Migration arbeiten, den Besuchern aber auch anderen Vereinen vorstellen können.

Interessenten können sich bereits jetzt dafür bei der Integrationsbeauftragten Frau Hoffmann anmelden. Dies betrifft ebenso Kultureinrichtungen, die Veranstaltungen im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016 planen. Ein Treffen zur gemeinsamen Abstimmung wird es Anfang Mai 2016 geben.    

In Greifswald wird neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet

In diesem Jahr werden weitere mehrere hundert Flüchtlinge erwartet, die der Landkreis der Stadt zuweist. Vor diesem Hintergrund richtet der Landkreis Vorpommern-Greifswald eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge ein. Diese soll in dem seit langem leer stehenden Haus A des Technologiezentrums Vorpommern in der Brandteichstraße geschaffen werden. In dem Gebäude sollen maximal 500 Flüchtlinge Zuflucht finden können. Das Gebäude soll ab etwa Ende April/Mai dieses Jahres etappenweise fertig gestellt und bezogen werden. Derzeit sind bereits umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten angelaufen. Mieter der Gemeinschaftsunterkunft ist der Landkreis, das Landesamt hat seine Zustimmung gegeben. Ein Betreiber steht noch nicht fest und wird ausgeschrieben. Das Objekt wird bewacht. Die Ortsteilvertretung Innenstadt richtet einen Beirat ein.

Neues Willkommenszentrum für Flüchtlinge in Schönwalde I eröffnet

In der Gustebiner Wenden 4 in Schönwalde I ist ein neues Begegnungszentrum für Flüchtlinge eröffnet worden. Hier werden Flüchtlinge und Asylsuchende in Zukunft willkommen geheißen, begleitet, betreut und beraten. Künftig werden hier Sprachkurse, kulturelle Veranstaltungen, Beratungen, Kinderbetreuung und vieles mehr angeboten. Andererseits möchten die Betreiber und alle Beteiligten auch einen Ort schaffen, an dem sich Einheimische und Neuankömmlinge begegnen und kennen lernen, an dem man einander zuhört,  voneinander lernt und miteinander wächst. Darumist auch ein internationales Café ist geplant.
Die Arbeit wird hauptsächlich von Ehrenamtlichen geleistet. Träger ist das Kreisdiakonischen Werk Greifswald-Ostvorpommern e.V.. Das Zentrum wird über das EU-Programm „Human Places III“ gefördert. Es kann auf eine breite Unterstützung setzen. Die Stadt finanziert das Zentrum jährlich mit rund 15.608 Euro. Die Wohnungsverwaltungsgesellschaft (WVG) stellt die Räume mietfrei zur Verfügung. Auch die Willkommensinitiative Greifswald und zahlreiche Greifswalder haben dazu beigetragen, diese Einrichtung ins Leben zu rufen.