Navigation und Service der Hansestadt Greifswald

Springe direkt zu:

Inhalt Hauptnavigation Suche
Suche: Suchfeld öffnen / Suchfeld schließen
Menü öffnen/schliessen

Bautagebuch

30.11.2022: Trockenstellung der GREIF

Im Zuge der Sanierungsarbeiten am Segelschulschiff GREIF wurde das Schiff in der Volkswerft Stralsund trockengestellt
Trockenstellung der GREIF © Eigenbetrieb

Für die sogenannte Trockenstellung wurde die GREIF am Mittwoch, dem 30.11.2022, gegen 8:30 Uhr in die Hebeanlage der Werft gefahren. Mit Hilfe des Schiffsliftes wurde der 230 Tonnen schwere Schiffskörper dann innerhalb von knapp einer Stunde aus dem Wasser gehoben und an Land auf Kielbockträger gestellt. Aktuell wird die Schonerbrigg auf dem Schienensystem etwa 300 Meter weiter an seinen Reparaturplatz gefahren.

Zunächst wird der Rumpf mit einer Hochdruckwaschanlage gereinigt, um diesen von Algen und Bewuchs zu befreien. Dann wird eine Rüstung rund um den Schiffskörper aufgebaut, von der aus dann die am stärksten korrodierten Platten der Außenhaut ausgetauscht und durch 8 Millimeter dicke neue Stahlplatten ersetzt werden. Intakte Stahlplatten werden entrostet und neu konserviert, um diese langfristig zu erhalten. Die Crewmitglieder der GREIF bleiben vor Ort und begleiten die Reparaturarbeiten.

16.11.2022: Mast-Kranen auf der Volkswerft Stralsund

Mast-Kranen des Segelschulschiffs GREIF auf der Volkswerft Stralsund
Foto: © Friedrich Fichte

Während dichter Nebel über den Strelasund zog, wurden gestern am frühen Vormittag die beiden Masten des Segelschulschiffes GREIF gezogen.

Im Vorfeld wurden speziell dafür Schwerlast-Ösen an die Masten der Greifswalder Brigantine geschweißt und die Wanten und Stagen entlastet. Somit konnten die 2,8 und 3,7 Tonnen schweren Stahlmasten sowie der Klüverbaum mithilfe eines mobilen Krans für weitere Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten auf das Gelände der Volkswerft gelegt werden.

In wenigen Tagen wird die GREIF dann in das Trockendock verholt, sodass die weiteren Arbeiten am Schiffsrumpf folgen können.

08.10.2022: Überführung der GREIF

Im Zuge der Sanierungsarbeiten am Segelschulschiff GREIF wird das Schiff nun in die Volkswerft Stralsund überführt
Foto: Überführung der GREIF in die Volkswerft Stralsund © Friedrich Fichte

Nach intensiven Vorbereitungen ging es für die GREIF am Sonnabend, dem 08. Oktober 2022, nun nach Stralsund in die Volkswerft. Dort sollen die dringend notwendigen Reparaturen am Rumpf durchgeführt werden.

Um 10 Uhr am Vormittag war es dann endlich so weit und die GREIF bereit zum Ablegen. Es waren zahlreiche Menschen zum Liegeplatz im Heimathafen an die Südmole gekommen, um das Schiff zu verabschieden. Darunter auch der Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald, Dr. Stefan Fassbinder, der alle Beteiligten für ihre bisherige Arbeit dankte.

Obwohl das Schiffsinnere mittlerweile vollständig ausgebaut wurde, konnte die GREIF aus eigener Kraft die Überfahrt antreten. Neben der Stammcrew waren auch Vereinsmitglieder an Bord, die bei der Fahrt durch den Strelasund unterstützten. Am Nachmittag erreichte die GREIF schließlich Stralsund und legte am Hafengelände an. Im November soll das Schiff gedockt werden, um mit den Stahlarbeiten beginnen zu können.

September/Oktober 2022: Wiederaufbau der GREIF kann beginnen

Entkernung der Offizierskammer auf dem Segelschulschiff GREIF
Entkernung der Offizierskammer © S. Weiß

Das Deck des Segelschulschiffes ist nun vollständig entfernt. Außerdem sind die letzten beiden Kammern (Kapitänskammer und Offizierskammer) ausgebaut. Diese werden nun, nach Bekanntwerden des Werftstandortes Volkswerft Stralsund, für die kurze Überfahrt Mitte Oktober 2022 nicht mehr benötigt. Alle für die Überführung notwendigen Bauteile wie Maschine und Steueranlage, Navigationsinstrumente usw. bleiben von den bisherigen Entkernungsarbeiten unberührt. Insgesamt wurden über 40 Tonnen Material von der GREIF entfernt. 

Nun geht es Schritt für Schritt in Richtung Wiederaufbau des Schiffes. In der Volkswerft sollen die stark korrodierten Teile des Rumpfes repariert werden. Dafür werden zunächst Stahlplatten und einige Spanten ausgetauscht sowie intakte Bereiche entrostet und neu konserviert.

Sommer 2022: Entfernung des gesamten Decks

Entkernung des Segelschulschiffs GREIF
Entkernung der GREIF © S. Weiß

Nachdem im April 2022 damit begonnen wurde das etwa 20 Jahre alte Deck der GREIF zu entfernen, wurde im Verlauf des Sommers das gesamte Deck entfernt. Unter dem Holz befanden sich große Mengen Kleber und Ausgleichsmasse, die sehr aufwändig entfernt werden mussten. Hierfür bekam die Stammcrew erneut Unterstützung aus dem Förderverein Rahsegler GREIF e. V.

Außerdem wurde der Zustand der Schonerbrigg mit verschiedenen Kameras dokumentiert. Dabei entstanden erstmals auch 360-Grad-Aufnahmen auf und unter Deck, die einen Rundumblick in nahezu alle Winkel des Schiffes ermöglichen.

21.06.2022: Arbeitseinsatz auf dem Segelschulschiff GREIF

Die Stammcrew der GREIF hat das Segelschulschiff für den Werftaufenthalt vorbereitet
Foto: © P. Kudell

Schweißtreibende Tage liegen hinter den Vereinsmitgliedern und der Stammcrew der GREIF. Sie haben das sommerliche Wetter von Donnerstag, dem 16. Juni bis Samstag, dem 18. Juni 2022 genutzt, um das Schiff weiter auf den Werftaufenthalt vorzubereiten. Mit Säge, Hammer und Meißel wurden erst die Holzplanken des Decks und dann die darunterliegenden Reste von Klebstoff und Ausgleichsmasse entfernt. Nun ist fast überall nur noch das blanke Stahldeck zu sehen, das in der Werft repariert und teilweise ausgetauscht werden soll.

07.04.2022: Das Holzdeck wird demontiert

Holzplanken auf dem Hauptdeck des Segelschulschiffes GREIF wurden entfernt
Holzplanken wurden auf dem Hauptdeck des Segelschulschiffes GREIF entfernt

Derzeit werden die Holzplanken auf dem Hauptdeck des Segelschulschiffes GREIF entfernt. Dies ist notwendig, um auf einer Werft die darunter liegende Stahlstruktur zu reparieren und auszutauschen. Die mit dem Deck verklebten Decksstäbe werden stückweise eingesägt und angehoben. Aus den Abschnitten erstellt das Seesportzentrum Andenken für Mitsegler*Innen.

09.02.2022: Vorbereitungen für den Werftaufenthalt laufen

Messung des Tiefgangs der GREIF
Bootsmänner messen den aktuellen Tiefgang der GREIF. Foto: Pauline Kudell

In den letzten Wochen wurden viele weitere Teile aus der GREIF ausgebaut, was sich auch am schwindenden Gewicht des Schiffs bemerkbar macht. Um herauszufinden, wie viel Tiefgang die GREIF inzwischen noch hat, sind die Bootsmänner der GREIF ins Schlauchboot gestiegen und haben den Tiefgang am Bug und am Heck gemessen.

Das Ergebnis: 2,72 Meter und 3,38 Meter. (Zum Vergleich: Vor Beginn der Bauarbeiten hatte die GREIF noch einen Tiefgang von etwa 3,60 Metern.)

09.11.2021: Demontage des Kabelgatts sowie des Achterschiffs

Demontage des Kabelgatts sowie des Achterschiffs
Der vorderste Teil des Schiffes, das Kabelgatt, und das Achterschiff wurden demontiert.

In der letzten Woche haben die Crew der GREIF zusammen mit Fördervereinsmitgliedern das Kabelgatt sowie das Achterschiff demontiert. Das sog. „Kabelgatt“ ist die Bezeichnung für den vordersten Bereich der GREIF, in dem - wenn das Schiff in Fahrt ist - Seile bzw. Tauwerk („Kabel“) und Werkzeuge untergebracht werden. Hier befindet sich auch die Mechanik des Gangspills, welches für Segelschulschiffe besonders charakteristisch ist. Mit dem Gangspill können die Ankerketten per Hand gehoben und damit der Anker gelichtet werden.

Als nächstes wird ein Zelt an Deck der GREIF gestellt, um die Arbeiten am Holzdeck beginnen zu können. Das Holzdeck der GREIF muss abgerissen werden, da die darunter liegende Stahlstruktur geschwächt ist und z.T. ausgetauscht werden muss. 

16.09.2021: Stengen gehen von Bord

GREIF_STENGE_Vopel (80)
Die zwei Stengen wurden mithilfe eines Krans von der GREIF gehoben.

Die Stengen wurden am Fock- und Großmast der GREIF mit Hilfe eines Krans von Bord des Segelschulschiffes gehoben. Für diese Aktion wurde die GREIF am frühen Vormittag von der Südmole auf die andere Hafenseite verholt, wo sie dann direkt vor dem Hafenamt lag.

Die Stengen, also die hölzernen Verlängerungen der beiden Masten, wurden im Anschluss zur Greifswalder Museumswerft gebracht, wo sie den Winter über gemeinsam von der Stammcrew und vielen Mitgliedern des Fördervereins abgeschliffen, aufgearbeitet und neu geölt werden.

16.09.2021: Spendenaktion „99 Funken“ für die GREIF erfolgreich

GREIF_STENGE_Vopel (13)
Ehrenamtliche Helfer und die Stammbesetzung der GREIF

Dank zahlreicher Unterstützer wurde das Spendenziel von 15.000 € erreicht, freut sich die Vorsitzende des Fördervereins Rahsegler Greif e.V., Frau Dr. Anne Stielow. Das ist der höchstmögliche Betrag, der durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Vorpommern und der Sparkasse Vorpommern verdreifacht wird. Auf der Crowdfunding-Plattform „99 Funken“ sammelte der Förderverein Rahsegler Greif e. V. Spenden für „Neue Segel braucht die GREIF“. Mit den Spenden in Höhe von 15.000 € und den zusätzlichen 30.000 € soll ein neuer Segelsatz für die GREIF finanziert werden.

10.08.2021: Die Mannschaftsmesse wird entkernt

Die Mannschaftsmesse wurde entkernt
Nach dem Abbau der Dämmung sieht es aus wie in einer Tropfsteinhöhle - Bob entsorgt Reste der Dämmung

Inzwischen wurde auch die alte Mannschaftsmesse - der Essenraum - an Deck abgebaut, einschließlich der Dämmung. 

07.08.2021: Betonboden im Zwischendeck abgebrochen

Reste des Betonfußbodens werden entsorgt
Silvio entfernt die letzten Reste des Betonfußbodens im Zwischendeck.

Mit Hilfe von Presslufthammern wurde der 5 bis 10 Zentimeter hohe Betonfußboden im Zwischendeck losgeklopft. Mitglieder des Fördervereins helfen, die Brocken zu entsorgen. Die Entkernung des Schiffes macht sich auch beim Tiefgang bemerkbar - statt normal bei 3,20 Meter, liegt er jetzt bei unter 3 Metern.

02.08.2021: Kleine Geburtstagsfeier zum 70. Geburtstag der GREIF

Gruppenbild zum 70. Geburtstag der GREIF

Gemeinsam mit ehemaligen Stammbesatzlern und Vertretern des Fördervereins hat die Crew der GREIF auf den 70. Geburtstag des Schiffes angestoßen. Corona- und Baustellenbedingt musste auf eine große Party verzichtet werden. Diese soll im kommnden Jahr nachgeholt werden, wenn das Schiff generalüberholt aus der Werft kommt.

22.07.2021: Spendenaktion „Neue Segel braucht die GREIF“ gestartet

Auftakt Spendenaktion 99 Funken
Dr. Stefan Fassbinder, Ulrich Wolff, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Vorpommern und Mitglieder des Fördervereins zum Start der Spendenaktion, Foto: Pressestelle

Heute hat der Förderverein Rahsegler Greif e. V. die Spendenaktion „Neue Segel braucht die GREIF“ im Rahmen der Crowdfunding-Aktion „99 Funken“ gemeinsam mit der Sparkasse Vorpommern sowie der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gestartet. Ziel ist es, Spenden in Höhe von insgesamt 45.000 € für die Neuanschaffung eines kompletten Segelsatzes einzuwerben. Jeder gespendete Euro, der auf das Konto des Fördervereins eingeht, wird durch die Sparkassenstiftung um zwei weitere Euro erhöht. Dafür muss eine Mindestspendensumme von 15.000 Euro erreicht werden. Die Crowdfundingaktion „Neue Segel braucht die GREIF“ wird genau 99 Tage dauern. Weitere Infos: https://www.greifswald.de/de/verwaltung-politik/rathaus/pressemitteilungen/Neue-Segel-braucht-die-GREIF-Spendenaktion-99-Funken-startet-am-22.-Juli-2021/

 

07.07.2021: Alle Schlafkabinen im großen Saal sind abgebaut

die Chiefkammer ist abgebaut
Die Chiefkammer ist nun auch abgebaut, Foto: Pressestelle

Die vier hinteren Kabinen im großen Schlafraum sind Geschichte - dazu gehören auch die legendäre Chiefkammer des Maschinisten (wegen der legendären Partys der Crew) und die Kammer des Oberbootsmanns.

24.06.2021: großes Medieninteresse

Der NDR dreht eine Reportage für das Nordmagazin

Ein Team des NDR dreht eine Reportage für das Nordmagazin. Hier gehts zum Beitrag in der ARD-Mediathek:

 

24.06.2021: Einsatz im großen Schlafraum

Der große Schlafraum ist komplett abgebaut

Der große Schlafraum und die Kojen sind inzwischen komplett abgebaut.

24.06.2021: Arbeitseinsatz auf der GREIF

Mitglieder des Fördervereins Rahsegler e.V. helfen der Crew

Ab heute bis Samstag erhält die Crew des Segelschulschiffes Unterstützung durch Mitglieder des Fördervereins Rahsegler Greif e.V. Rund 10 Helfer sind angereist, um bei der Entkernung des Schiffes zu helfen. Der Einsatz wurde nach der Lockerung der Corona-Auflagen möglich. Die Vereinsmitglieder nahmen zum Teil weite Wege in Kauf: sie kommen aus Sachsen, Thüringen, der Insel Rügen oder aus Rostock.

 

16.06.2021: Vorschiff ist "besenrein"

Vorschiff ist staubsaugerrein

Die Crew hat mittlerweile das gesamte Vorschiff entkernt und die Materialien entsorgt oder eingelagert. Letzte Reste wurden mit dem Staubsauger entfernt.

15.06.2021: Abbau des Schlafbereiches geht voran

die ersten Zweierkabinen sind abgebaut

Die erste Zweimann-Kabine ist abgebaut.

27.05.2021: Erste Bereiche der GREIF demontiert

GREIF wird entkernt, Foto Pressestelle (10)
Bob entsorgt die alten Zwischenwände, Foto Pressestelle

Seit dieser Woche nehmen die Besatzungsmitglieder ihr Schiff buchstäblich auseinander. Bevor es im Herbst auf eine Werft überführt werden soll, muss im Inneren alles freigelegt werden. Das gesamte Vorschiff einschließlich der Sanitärbereiche wurde bereits demontiert. Auch der große Schlafraum und die Kojen wurden schon zum großen Teil ausgebaut, ebenso erste technische Anlagen wie einer der beiden Kompressoren, der Bilgenwasserentöler oder die Anlage zur Trinkwassererzeugung. Sobald es wieder möglich ist, hofft die Crew auf Unterstützung durch die Mitglieder des Fördervereins. Noch im Juni ist ein Aktionstag geplant, der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

25.05.2021: Arbeiten zur Entkernung der GREIF können beginnen

GREIF wird entkernt, Foto Pressestelle (12)
Ein Teil der Möbel im großen Schlafraum wurde abgebaut. Foto: Pressestelle

An der GREIF beginnen in dieser Woche die ersten Arbeiten zur Demontage und Entkernung durch die Besatzung. Wie der Betriebsleiter des Seesportzentrums Friedrich Fichte mitteilte, haben sowohl der Bund als Hauptfördermittelgeber als auch das Land den vorzeitigen Maßnahmenbeginn genehmigt. „Aufgrund der Korrosion des Schiffsrumpfes müssen diverse Stahlplatten ausgetauscht werden. Aus diesem Grund muss das Schiffsinnere wie Wände, Türen, Kojen, Verkleidungen und Schränke freigelegt werden. Einen Teil der Inneneinrichtung werden wir einlagern, um diese gegebenenfalls wiederzuverwenden. Isolierungen und Dämmmaterial, sowie Teile der Inneneinrichtung, die nicht zerstörungsfrei demontiert werden können, müssen allerdings fachgerecht entsorgt werden.“ Noch werden diese Arbeiten allein durch die Besatzungsmitglieder übernommen. Aufgrund der Corona-Regeln ist eine ehrenamtliche Unterstützung aus dem Förderverein derzeit noch nicht möglich. „Wir hoffen aber auf baldige Lockerungen und dann wieder gemeinsame Baueinsätze.“, so Friedrich Fichte.