Freiberufliche Leistungen
Sicherung Klosterruine Eldena
| Auftraggeber | Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Der Oberbürgermeister |
| Vergabenummer | P23/26-05 |
| Auftragsgegenstand | VgV |
| Vergabeverfahren | Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb |
| Ort der Ausführung | Wolgaster Landstraße 41 17493 Greifswald |
| Ausschreibungs-ID | CXVHYDLDY6K0G3H7 |
| Gültig ab | 05.10.2026 |
| Anforderungsfrist | 07.10.2026 - 05.11.2026, 10:00 Uhr |
| Frist für den Antrag auf Teilnahme | 05.11.2026, 10:00 Uhr |
| Öffnungstermin | 05.11.2026, 10:00 Uhr |
| Link | zum Bekanntmachungstext |
| Link (Vergabeportal -Cosinex-) |
zu den Vergabeunterlagen |
Informationen über bereits vergebene Aufträge nach § 30 UVgO
Neubau inklusives Schulzentrum Am Ellernholzteich
| 1. | Öffentlicher Auftraggeber: | Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Der Oberbürgermeister |
| 2. | Vergabenummer: | P23/26-04 |
| 3. | Auftragsgegenstand: | Freiberufliche Leistung |
| 4. | Vergabeverfahren: | Verhandlungsverfahren ohne TNW nach UVgO |
| 5. | Ort der Ausführung: | Greifswald |
| 6. | Art und voraussichtlicher Umfang der Leistung: | Sachverständigenleistungen für RLT, RWA und VDI 6022 |
| 7. | Beauftragtes Unternehmen: |
DEKRA Automobil GmbH |
| 8. | Zeitraum der Leistungserbringung: |
2024 - 2027 |
Platz der Freiheit (Europakreuzung)
| 1. | Öffentlicher Auftraggeber: | Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Der Oberbürgermeister |
| 2. | Vergabenummer: | P60/26-02 |
| 3. | Auftragsgegenstand: | Freiberufliche Leistung |
| 4. | Vergabeverfahren: | Verhandlungsvergabe ohne TNW nach UVgO |
| 5. | Ort der Ausführung: | Greifswald |
| 6. | Art und voraussichtlicher Umfang der Leistung: | Inhalt dieser Machbarkeitsstudie ist die Entwicklung einer Variante für die Umgestaltung des Knotenpunktes „Platz der Freiheit“, in der die Belange aller Verkehrsteilnehmer Beachtung finden. |
| 7. | Beauftragtes Unternehmen: |
IPO Unternehmensgruppe GmbH |
| 8. | Zeitraum der Leistungserbringung: |
06/2026 - 06/2027 |
Übersicht über aktuelle Tiefbaumaßnahmen
Parallel zu den Sanierungen ist geplant, zahlreiche Geh- und Radwege sowie Straßenabschnitte im gesamten Stadtgebiet instand zu setzen.
- Friedrichshagen, Bergweg, Fahrbahn
- Dostojewskistr., Gehwege
- Tolstoistraße, M.-Gorki-Str., Fahrbahn und Gehwege
- Einsteinstraße und Parkplatz, Fahrbahn und Gehwege
- Gützkower Landstr., Fahrbahn
- Dubnaring, Gehwege
- Gaußstraße, Gehwege
Aktueller Stand
Übergabe Fördermittelbescheid durch den Minister für Inneres und Bau M-V, Christian Pegel, am 15.12.2025. Die Planungen werden jetzt fortgesetzt.
Auch dieser Abschnitt der Hafenstraße im Abschnitt zwischen Marienstraße und Straße An den Wurthen soll als attraktive und verkehrsberuhigte Promenade am Ryck ausgebaut werden. Gleichzeitig wird der europäische Ostseeküsten-Radweg besser eingebunden. Auf einer Länge von rund 450 Metern wird Betonsteinpflaster verlegt. Mehrere Pflanzinseln verengen die Fahrbahn teilweise und schaffen Platz für neue Bäume, Sträucher und kleine Aufenthaltsbereiche. Entlang der Promenade laden zahlreiche Bänke mit Blick auf den Ryck zum Entspannen ein, hinzu kommen neue Fahrradbügel, Abfallbehälter und Leuchten. Künftig sollen alle – ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto – die Straße gleichberechtigt nutzen, Fahrzeuge dürfen dann nur noch Schrittgeschwindigkeit fahren.
Aktueller Stand
Die Erschließungsarbeiten im B-Plangebiet haben nach erfolgreicher Ausschreibung der Bauleistungen im Oktober 2025 begonnen. Nach der langen Winterperiode wurden die Arbeiten Anfang März 2026 wieder aufgenommen.
Gemeinsam mit den Stadtwerken und dem Abwasserwerk werden die Erschließungsarbeiten in diesem Wohngebiet durchgeführt. Begonnen haben die Arbeiten für die Verlegung der Regen- und Schmutzwasserleitungen. Die Verlegung der Trinkwasserleitungen schließt sich an.
Die Bauzeit für den Leitungsbau und die Verkehrsanlagen ist bis zum Mai 2027 veranschlagt. Die Bepflanzung und Errichtung eines Spielplatzes erfolgt später.
Präsentation zur Erschliessung "Südlich Fontanestraße" (B-Plan 118)
Aktueller Stand
Auf der Baustelle ruhen derzeit die Arbeiten. Grund ist ein archäologischer Fund, der Mitte August beim Ausheben eines Leitungsgrabens entdeckt wurde.
Dabei handelt es sich um ein historisches Mauerwerk aus roten Backsteinen aus dem späten Mittelalter. Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege bewertet den Fund als Teil eines Bodendenkmals. Wozu das Bauwerk ursprünglich diente, ist noch unklar. Der archäologische Befund wird nun untersucht.
Hier gelangen Sie zum Bautagebuch.
Übersicht der Bauabschnitte
1. Bauabschnitt; voraussichtlich 11/2024 – 07/2025
Ab November 2024 erfolgen die Bauarbeiten ab dem Grundstück Handelshof Vorpommern bis zum Ryck.
In diesem Zeitraum ergeben sich für die Anwohnenden der Straße „An den Wurthen“ keine größeren Einschränkungen. Der Verkehr wird ab dem Baubereich halbseitig in bzw. aus der östlichen Hafenstraße geleitet. Eine Zufahrt zur westlichen Hafenstraße ist über die Marienstraße möglich. Die Fußgänger und Radfahrer werden an der Baustelle vorbei geleitet. Nach Fertigstellung wird dieser Bereich wieder freigegeben.
2. Bauabschnitt; voraussichtlich 07/2025 bis 03/2026
Dieser Abschnitt umfasst den Bereich ab Haus Nr.28 bis zum Grundstück Handelshof Vorpommern und wird für den Zeitraum 05/2025 bis 12/2025 vollgesperrt.
Nach Fertigstellung wird auch dieser Bereich wieder freigegeben.
3. Bauabschnitt; voraussichtlich 03/2026 bis 12/2026
Dieser Abschnitt umfasst den Bereich von der Wolgaster Straße bis Haus Nr. 28. Dann wird dieser Abschnitt voll gesperrt. Eine Umfahrung wird über die Marienstraße und Hafenstraße eingerichtet. Sie erreichen Ihre Häuser dann nur fußläufig.
4. Bauabschnitt; zeitlich ähnlich 3. Bauabschnitt
Der vierte Bauabschnitt beinhaltet den Knotenpunkt Wolgaster Straße mit der Ampel und wird ebenfalls in 2026 umgestaltet. Hier erfolgen dann Sperrungen in der Wolgaster Straße. Die Ein- und Ausfahrt in die Straße An den Wurthen soll gewährleistet bleiben.
Sobald ein neuer Bauabschnitt begonnen wird, werden die Anlieger des betroffenen Bereichs rechtzeitig über den Termin für eine Informationsveranstaltung über den Bauablauf informieren.
In allen Bauabschnitten wird eine Befahrung für Rettungsfahrzeuge gewährleistet. Die Müllentsorgung wird über einen zentralen anfahrbaren Sammelpunkt mit Hilfestellung des Bauunternehmens geregelt. Entsprechende Details erhalten alle Anlieger auf den Informationsveranstaltungen.
Ausführungsplanung Straßenbau Stand Juli 2024
Stand Februar 2024
Projektangaben: Die Fahrbahnbreite wird auf gesamter Strecklänge einheitlich in 6 m Breite ausgeführt. Für die zukünftig vorgesehene Befahrung durch den ÖPNV mit Bussen ist dies die geringst mögliche Ausbaubreite. Als geschwindigkeitsdämpfende Maßnahmen werden Einengungen im Streckenverlauf angeordnet. Zudem wird die Fahrbahn im südlichen Abschnitt zweimal leicht verschwenkt um auch optisch eine Verkehrsberuhigung herbei zu führen.
Die Ausbildung der Gehwege erfolgt im gesamten Streckenverlauf beidseitig in einer Mindestbreite von 2 m zuzüglich eines 0,50 m breiten Trennstreifens. Im südlichen Abschnitt wird der Trennstreifen zugunsten einer Stellplatzbreite von 2,20 auf 30 cm Breite reduziert.
An der Einmündung in die Wolgaster Straße soll zur Gewährleistung der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit eine Ampel errichtet werden.
Für die Alleebaumreihe (bestehend aus 13 Baumhaseln) wurde die Möglichkeit des Erhalts geprüft. Im Ergebnis kamen der Baumgutachter und die Straßenbauingenieure zu dem Schluss, dass die erforderlichen Baumaßnahmen einen Erhalt der vorhandenen Bäume nahezu unmöglich machen.
Für den notwendigen Straßenausbau (zusätzliche Breite für Busverkehr), sowie im Zuge der aufwändigen Erneuerung mehrerer unterirdischer Versorgungsleitungen müssen die Bäume leider gefällt werden. Die Bäume können leider nicht am Standort erhalten werden. Die Baumfällungen wurden von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt.
Die Fällarbeiten beginnen am Montag den 26.02.2024. Entsprechende Absperrungen zur Fällung der Bäume werden gestellt. Eine Vollsperrung der Straße wird es nicht geben.
Zum naturschutzrechtlichen Ausgleich der Fällungen wird im Herbst 2024 eine Baumreihe aus 14 Buchen an der Wolgaster Landstraße gepflanzt werden.
Weiterhin werden in der Straße An den Wurthen 10 große, runde Pflanzkübel aus Cortenstahl aufgestellt, welche mit einer geeigneten, robusten Feldahorn-Sorte bepflanzt werden. Konventionelle Baumpflanzungen sind in der Straße leider nicht möglich, da unter dem Straßenraum eine hohe Dichte an Versorgungsleitungen besteht. Aus diesem Grund sollen Bäume in Kübeln zur Verwendung kommen um auf diese Weise eine ansprechende Straßenbegrünung zu ermöglichen.
Die Planung wurde bis zur Ausführungsplanung erarbeitet. Die Ausschreibung der Baumaßnahme kann erst mit der Bewilligung der Städtebaufördermittel erfolgen.
Die Fördermittel wurden Ende 2023 beantragt. Die Bewilligung wird erwartet.
Für die Baumaßnahme wird eine Bauzeit von 2 Jahren eingeplant. Durch das Abwasserwerk Greifswald wird ein neuer Regenwasserkanal verlegt.
Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung zu Jahresbeginn 2021 wurde zwischenzeitlich vom beauftragten Ingenieurbüro die Vorplanung für die Umgestaltung der Straße An den Wurthen erarbeitet. Die entwickelten Varianten wurden am 22.09.2021 in der Ortsteilvertretung Innenstadt und am 28.09.2021 im Ausschuss für Bauwesen, Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Nachhaltigkeit öffentlich vorgestellt.
Die Stadt plant die Umgestaltung der Straße An den Wurthen. Ziel ist die Aufwertung dieses städtebaulich wichtigen Bereiches und die Sicherstellung der Erschließung der vorhandenen Wohn- und Gewerbenutzungen sowie des Bebauungsplanes Nr. 55 - Hafenstraße.
Vorgesehen ist ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn, die Anlage von Stellplätzen und beidseitigen Gehwegen. Die Erneuerung der Straßenentwässerung und der Straßenbeleuchtung ist ebenfalls Bestandteil dieser Maßnahme. Die Stadtwerke Greifswald GmbH und das Abwasserwerk werden in diesem Zusammenhang ihr Leitungssystem erneuern. Die Verlegung eines neuen Rahmenkanals soll zur Entlastung des bestehenden Regenwassersystems beitragen. Zu beachten sind die vorhandenen Bäume sowie die Lage der Straße im direkten Umfeld des Alten Friedhofs. An der Einmündung in die Wolgaster Straße soll zur Gewährleistung der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit eine Ampel errichtet werden.
Die Umgestaltung soll mit Hilfe von Städtebaufördermitteln finanziert werden. Ein Baubeginn wird für 2023 anvisiert. Die Stadtverwaltung beabsichtigt mit der Neuaufteilung des Straßenraumes, die Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer unter Berücksichtigung des künftigen Verkehrsaufkommens einschließlich des öffentlichen Busverkehrs zu verbessern.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung konnten die Bürger*innen zu den vorgeschlagenen Gestaltungsideen ihre Meinung äußern und Hinweise geben.
Lageplan Variante 1
Lageplan Variante 2
Lageplan Variante 3
Variante 1 An den Wurthen
Variante 2 An den Wurthen
Variante 3 An den Wurthen
Bis zum Ende des Beteiligungszeitraums sind 48 Mails mit Hinweisen, Ergänzungen und Vorschlägen zur Umgestaltung der Straße An den Wurthen eingegangen. Diese wurden einzelnen Themenbereichen zugeordnet und bezüglich des weiteren Vorgehens erläutert. Unterschiedliche Vorschläge, die zu einem Themenbereich gehören, werden gemeinsam aufgeführt und mit „/“ getrennt. Dadurch werden gleichzeitig die teilweise recht gegensätzlichen Meinungen deutlich.
Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung An den Wurthen
Aktueller Stand
Am Montag, dem 6. Oktober 2025, haben die Bauarbeiten durch die Firma Tief- und Verkehrsbau Stralsund begonnen. Sie dauern voraussichtlich rund ein Jahr. Am Dienstag, dem 7. Oktober, wurde die Straße zunächst voll gesperrt, weil die alte Fahrbahndecke abgefräst wurde.
Zwischen der Wiesenstraße bis zur Bahnhofstraße werden sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege auf einer Länge von rund 160 Meter grundhaft ausgebaut. Die Parksituation wird so angepasst, dass Rettungskräfte vor allem die höheren Stockwerke in den Gebäuden im Notfall besser erreichen können. Für den Ablauf des Regenwassers wird ein neuer Kanal hergerichtet. Eine neue Straßenbeleuchtung und neue Pflanzscheiben runden die Umgestaltung ab. Parallel dazu erneuern die Stadtwerke die Trinkwasserhauptleitung und die Trinkwasserhausanschlüsse.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und werden für die Maßnahmen der Stadt zum größten Teil über Städtebaufördermittel finanziert.
Projektinformationen
Der nördliche Teil der Erich-Böhmke-Straße befindet sich in der Fleischervorstadt zwischen der Wiesenstraße und der Bahnhofstraße.
Die Fahrbahn und die Gehwege sollen auf einer Länge von rund 170m grundhaft ausgebaut und umgestaltet werden.
Die künftige Gestaltung orientiert sich an den bereits fertiggestellten Straßen in der Fleischer Vorstadt. Die Fahrbahn wird asphaltiert, die Gehwege in einem Klinkerpflaster ausgeführt.
Die Straßenbeleuchtung wird erneuert und auf LED Technik umgestellt. Zudem wird sie insektenfreundlich.
Im Rahmen des Tages der Städtebauförderung, ein bundesweiter Aktionstag, der in diesem Jahr am 13.05.2023 stattfand, hat die Universitäts- und Hansestadt Greifswald eine Bürgerbeteiligung zu den geplanten Straßenbaumaßnahmen in den nördlichen Abschnitten der Bau- und Erich-Böhmke-Straße durchgeführt. Die Bauvorhaben sollen mit Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt werden. Die Anwohner*innen waren eingeladen, ihre Ideen, Anregungen und Wünsche für die Gestaltung einzubringen.
Aktueller Stand
Baustart war am 20. Juli 2026.
Begonnen wird mit den Arbeiten am Regenwasserkanal. Die Anbindung des Regenwasserkanals an das vorhandene Kanalnetz erfolgt von der Einmündung der Theodor-Fontane-Straße / Klaus-Groth-Straße in einer Entfernung von 25 m an den vorhandenen Schacht in der Theodor-Fontane-Straße. Am 21.07.2026 wurde deshalb dort der Asphalt abgefräst. Im Anschluss erfolgt dort der Kanalbau.
Die Arbeiten setzen sich dann in Richtung Heinrich-Heine-Straße fort.
Die Erreichbarkeit der Grundstücke im unmittelbaren Baubereich wird während der gesamten Bauzeit mit der ausführenden Firma TVS GmbH abgestimmt.
Die Zufahrt zum Wohngebiet an der Theodor-Fontane-Straße erfolgt während der Bauarbeiten über die neu ausgebaute Heinrich-Heine-Straße.
- Präsentation der Umgestaltung der Klaus-Groth-Straße
- Lageplan
- Straßenquerschnitt 1
- Straßenquerschnitt 2
- Straßenquerschnitt 3
Projektbeschreibung
Die geplante Baustrecke beginnt am Knotenpunkt Loitzer Landstraße und erstreckt sich über die Einmündung mit der Theodor-Fontane-Straße bis zur Einmündung in die Heinrich-Heine-Straße.
Altersbedingt befindet sich die vorhandene Befestigung in einem sehr schlechten Zustand. Höhergelegte Gehwege existieren nicht. Die Fahrbahnoberfläche besteht aus verschlissenen Betonplatten mit vereinzelten Ausbesserungen in Asphalt bzw. Betonrechtpflaster. Weitere Flächen sind unbefestigt. Eine Straßenentwässerung existiert nicht.
Es ist geplant, die gesamte Klaus-Groth-Straße in Abstimmung mit den Anwohnenden sowie mit der Verkehrsbehörde als verkehrsberuhigten Bereich zu gestalten.
Im Bereich von der Loitzer Landstraße bis zur Einmündung Theodor-Storm-Straße ist der öffentliche Raum recht schmal, so dass sich hier keine Gestaltungsmöglichkeiten ergeben. Zur Geschwindigkeitsdämpfung werden zwei Aufpflasterungen vorgesehen, an denen jedoch mit dem Fahrrad seitlich vorbeigefahren werden kann.
Zwischen Theodor-Storm-Straße und Heinrich-Heine-Straße können durch die vorhandene Breite mehrere Längsparkplätze in Verbindung mit Pflanzinseln gestaltet werden. Ein Bankstandort soll den Aufenthaltscharakter hervorheben und zum Verweilen einladen.
Das Oberflächenwasser der Straßenfläche wird über das geplante Längs- und Quergefälle zur Entwässerungsrinne mit darin liegenden Abläufen geleitet und über eine geplante Rohrleitung der Vorflut zugeführt.
Zur Baustrecke gehören diverse Grundstückszufahrten, die an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.
Im Zuge der grundhaften Sanierung der Klaus-Groth-Straße wird die öffentliche Straßenbeleuchtung erneuert. Im Rahmen einer lichttechnischen Berechnung werden die Standorte und Abstände der neuen Beleuchtung in LED-Technik geplant.
Mit der Planung wurde nach einer durchgeführten Ausschreibung das Büro Voss & Muderack aus Marlow beauftragt. Nach einer Bestandsvermessung wurden erste Ideen des Ausbaus entwickelt und den Anwohnerinnen und Anwohnern im Rahmen einer Bürgerbeteiligung vor Ort im September 2023 vorgestellt. Das Interesse war sehr groß. Zusammengefasst wurde vor allem der Wunsch nach einem möglichst zügigen Ausbau der Straße aufgrund des schlechten Zustandes besonders bei Regenwetter und Umsetzung baulicher Maßnahmen zur Verhinderung von zu schnellem Fahren geäußert. Dazu kommen Maßnahmen zur Einengung der Fahrbahn in Betracht, die zur besseren Erkennung bepflanzt werden sollen. Öffentliche Stellflächen werden gewünscht (für Besucher, Handwerker und Pflegedienste). Die Aufstellung einer Bank wird angeregt.
Mit diesen Anregungen sowie mit den Stellungnahmen der Versorger wurde vom Planungsbüro der Entwurf erarbeitet, um die Maßnahme für den kommenden Haushalt anzumelden.
Aktuelles
Die Stadt ist mit angrenzenden Grundstückseigentümern im Gespräch, um Möglichkeiten für Ankäufe oder andere Nutzungsmöglichkeiten zu finden.
Projektbeschreibung
Im Abschnitt zwischen Makarenkostraße und der Koitenhäger Landstraße soll der Ernst-Thälmann- Ring mit Mitteln aus der Städtebauförderung umgestaltet werden. Hier gelangen Sie zum Übersichtsplan.
Ziele sind die Neuordnung der Rad- und Gehwegsanlagen, die Schaffung von Querungsmöglichkeiten in Form von Mittelinseln und der Umbau der Bushaltestelle.
Im Rahmen des Tages der Städtebauförderung am 13.05.2023 wurde eine Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung Ernst Thälmann Ring 3. BA durchgeführt. Das Bauvorhaben soll mit Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt werden. Die Anwohnenden waren eingeladen, ihre Ideen, Anregungen und Wünsche für die Gestaltung einzubringen.
Im Ergebnis der Bürgerbeteiligung kristallisierte sich heraus, dass gesonderte Geh- und Radwege neben der Straße gewünscht werden. Die Querungsmöglichkeiten sollen erweitert und sicherer gestaltet werden. Als Baumart für Neu- bzw. Ergänzungspflanzungen wurde sich für die Zerreiche ausgesprochen.
Auswertung Bürgerbeteiligung zu Straßenbaumaßnahmen Ernst-Thälmann-Ring, 3. BA
Projektbeschreibung
Der Bereich Bader-/Wall- und Domstraße soll umgestaltet werden.
Im überplanten Streckenabschnitt weist die Bader-/Wall- und Domstraße eine kleinräumige Erschließungs- und Verbindungsfunktion mit angebautem Charakter auf. Die Verkehre sind hauptsächlich durch Anwohnerverkehr charakterisiert. Die Straßenzüge werden, wegen der zentrumsnahen Lage, zudem stark durch Fußgänger- und Radverkehr frequentiert. In Teilabschnitten befinden sich Anlagen des ruhenden Verkehres (ausgewiesenen Stellflächen, öffentliche Parkplätze). Die Straßen befinden sich innerhalb des ausgewiesenen Sanierungsgebietes „Innenstadt/Fleischervorstadt“. Die Belange der unterschiedlichen Nutzer der Verkehrsräume werden bei den Planungen intensiv betrachtet und berücksichtigt.
Mit dem Planungsvorhaben soll die Verkehrssicherheit verbessert sowie eine optimale Anbindung der vorhandenen Wohnbebauung im Planungsraum an das übergeordnete Straßennetz geschaffen werden.
Die Länge der geplanten Ausbaustrecke im Zuge der Bader-/Wall- und Domstraße beträgt ca. 335 m.
Wall- / Baderstraße
Der Ausbau der Baderstraße erfolgt auf einer Länge von ca. 175 m in folgenden Abschnitten:
Südlicher Teilabschnitt
Anschluss Wallstraße (Bereich August-Bebel-Platz) bis Knotenpunkt Baderstraße/Domstraße
Der Ausbau der Wallstraße erfolgt als Mischverkehrsfläche und wird zukünftig als „verkehrsberuhigte Zone“ ausgewiesen. Die Fahrbahn wird gepflastert.
Auf dem verbleibenden Teilabschnitt bis zum Knotenpunkt mit der Domstraße erfolgt der Ausbau der Baderstraße als klassische Erschließungsstraße mit einer asphaltierten Fahrbahn und beidseitig angelegten Gehweganlagen.
Der gesamte Streckenabschnitt wird wie im Bestand als Einbahnstraße ausgewiesen (Fahrtrichtung Wallstraße) und wird für Fahrzeuge über 7,5 t gesperrt (ausgenommen Müllfahrzeuge).
Nördlicher Teilabschnitt
Knotenpunkt Baderstraße/Domstraße bis Anschluss Markt (Bereich Fischmarkt)
Im Streckenabschnitt vom Knotenpunkt mit der Domstraße bis zum Markt (Fischmarkt) erfolgt der Ausbau der Baderstraße als klassische Erschließungsstraße mit einer asphaltierten Fahrbahn und beidseitig angelegten Gehweganlagen. Der Streckenabschnitt wird weiterhin als „Fahrradstraße“ ausgewiesen. Der Radverkehr kann den Streckenabschnitt in beiden Richtungen befahren. Die Regelung für den Kfz-Verkehr verbleibt als Einbahnstraße, Fahrtrichtung Markt.
Domstraße
Im Streckenabschnitt vom Knotenpunkt mit der Baderstraße bis zum Anschluss an die Fleischerstraße erfolgt der Ausbau der Domstraße als klassische Erschließungsstraße mit einer asphaltierten Fahrbahn und beidseitig angelegten Gehweganlagen. Der Radverkehr wird auf der Fahrbahn geführt. Die Länge der Ausbaustrecke beträgt ca. 75 m.
Die Fahrbahnbreite beträgt 5,50 m. Im Bereich der vorhandenen Treppenanlage bei Hausnummer 33 wird die Fahrbahn zu Gunsten der beidseitigen Gehweganlage auf eine Breite von 3,45 m eingeengt.
Im Trassenverlauf werden im Zuge der Baumaßnahme zusätzlich Stromversorgungsleitungen verlegt und das Trinkwasserversorgungsnetz in Teilabschnitten erneuert. Diese Erschließungsmaßnahmen werden durch die Stadtwerke Greifswald ausgeführt und in die Gesamtbaumaßnahme integriert.
Projektbeschreibung
Die Universitäts- und Hansestadt plant in der Pappelallee die grundhafte Erneuerung des Geh -und Radweges im Bereich Kreisverkehrsanlage Freizeitbad bis zur Straße An der Christuskirche. Diese Maßnahme bildet die gestalterische Fortführung des 2016 fertiggestellten 4. BA mit Asphaltbelag und mittigem 3- reihigen Trennstreifen aus Granitkleinpflaster und seitlicher Großpflastereinfassung und einer Beleuchtungsanlage.
Weglänge: 650 m
Vorgesehen ist der Komplettabbruch der bestehenden Anlagen und die Erneuerung und der Vollausbau der Wegefläche ähnlich dem bereits fertiggestelltem Bauabschnitt.
Es wird eine deutliche Trennung der Gehweg- und Radwegbereiche mittels dreireihiger Natursteinbänderung geben. Die Wegebefestigung erfolgt in Asphalt. Beide Bereiche sind jeweils 3,00 m breit.
Es erfolgt die Anordnung von beidseitig versetzter Beleuchtung, Bänken und Abfallbehältern.
Zur Aufwertung des Aufenthaltscharakters sollen auf der Nordseite der Pappelallee, in Richtung der Stadtparkwiesen, mehrere Sitznischen angelegt werden, von denen sich schöne Sichtachsen in den Stadtpark ergeben. Die Nischen werden barrierefrei hergestellt und mit 2 bis 3 seniorengerechten Lehnenbänken sowie jeweils einem Abfallbehälter ausgestattet.
