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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 23.11.2022 – Abriss der Sporthalle 3 beginnt

Die Abrissarbeiten mit einem Bagger starten an der Sporthalle 3 in Greifswald
Foto: Start der Abrissarbeiten © Pressestelle

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald baut in den nächsten beiden Jahren die Sporthallen 2 und 3 neu. Beide Neubauten sind Kernmaßnahmen im städtischen Sportentwicklungskonzept. Sie werden dringend für den Schulsport und das Training der zahlreichen Sportvereine und Betriebssportgruppen benötigt. Die jetzigen Hallen stammen aus den 70er Jahren und werden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.

Ab Mittwoch, dem 23. November 2022, beginnt der Abriss der Sporthalle 3 durch die Firma GRB Rostock GmbH. In den vergangenen Wochen wurden bereits die Schadstoffe entfernt. Der Neubau soll im Januar 2023 starten. Der Abriss und der Neubau der Sporthalle 2 folgen etwa ein halbes Jahr zeitversetzt. Beide Hallen werden neu ausgestattet. Die noch nutzbaren Sportgeräte der Halle 3 wurden deshalb in die Halle 4 gebracht, wo sie weiterhin genutzt werden können.

Die Errichtung der baugleichen Hallen wird jeweils etwa eineinhalb Jahr dauern. In Abstimmung mit dem Stadtsportbund und dem Sportausschuss sollen die Funktionsbauten für den Schul- und Vereinssport so gestaltet sein, dass die Hallen jeweils in drei gleich große Felder geteilt werden können. Hinzu kommen eine Tribüne sowie ein Kraftraum in Sporthalle 3 und ein Gymnastikraum in Sporthalle 2. Die Kosten für beide Sporthallen belaufen sich zusammen auf rund 20.5 Millionen Euro (ohne Außenanlagen Sporthalle III). Das Land unterstützt die Neubauten mit 6 Mio. Euro aus Städtebaufördermitteln sowie 1,54 Mio. Euro aus dem Schulbauprogramm des MV-Schutzfonds.

Im Anschluss an den Neubau werden auch die Außenanlagen neu gestaltet. Für die Neugestaltung der Außenanlagen der Sporthalle III bewilligte das Land weitere Städtebaufördermittel in Höhe von 960.000,00 Euro. Für den Neubau der Halle 3 mussten bereits im vergangenen Winter insgesamt 8 Bäume gefällt werden. Als Ausgleich werden insgesamt 23 neue Bäume gesetzt, 10 mehr als gefordert. Hierfür werden drei Spitzahornbäume, zwei Traubenkirschen, vier Hainbuchen sowie als Streuobstwiese sechs hochstämmige Obstbäume alter regionaler Sorten gepflanzt. Hinzu kommen drei hochstämmige Felsenbirnen und fünf Hopfenbuchen - Bäume, die mit den immer schwieriger werdenden klimatischen Bedingungen bestens zurechtkommen.

Aufgrund der größeren Ausdehnung der neuen geplanten Sporthalle 2 müssen in den nächsten Wochen zwei Bäume entfernt werden – ein Ahorn und eine Eiche. Als Ausgleich werden dort zwei neue heimische, standortgerechte Bäume gesetzt: eine Birke und eine Traubenkirsche mit besonderem Wert für Insekten und Vögel. Sechs Blasenbäume, die mit ihren spätsommerlichen Blüten eine exzellente Bienenweide sind, werden außerdem den Parkplatz begrünen.

Angesichts der absehbaren Engpässe bei den Hallenzeiten hat die Stadtverwaltung zusammen mit den Sportvereinen und dem Sportbund einen neuen Winterplan erstellt. Dieser wurde bei mehreren Beratungen sehr solidarisch durch alle Beteiligten abgestimmt.