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03.05.2021 – Digitalisierung sorgt für großen Schub in der Greifswalder Stadtbibliothek

Stadtbibliothek innen
Foto: Wally Pruß

Gute Nachrichten für die Greifswalder Stadtbibliothek „Hans Fallada“. Knapp 27.000 EUR erhält die Einrichtung aus dem Förderprogramm „Wissenswandel“ für ihr Projekt „Fake-Facts keine Chance“. Mit dem Förderprogramm „Wissenswandel“ unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband Bibliotheken und Archive bei ihrer digitalen Weiterentwicklung. Das Programm ist Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Das Ziel des Projektes „Fake-Facts keine Chance“ der Stadtbibliothek ist, Schüler*innen der 5. bis 12. Klasse einen digitalen Schulbereich mit umfangreichem Medienangebot für die ortsunabhängige Nutzung anzubieten und ihre Medien- und Recherchekompetenz zu fördern. „Die vergangenen Monate verlangten von den Schüler*innen ein großes Maß an Selbständigkeit beim Lernen. Wie und wo recherchiere ich nach Informationen? Welche Quellen sind zuverlässig? - diese Fragen stellen sich derzeit viele Schüler*innen im HomeSchooling.“, so Anja Mirasch, Leiterin der Stadtbibliothek.

Normalerweise bietet die Stadtbibliothek im Haus ein umfangreiches Medienangebot für Schüler*innen. In den letzten Monaten konnten diese aber wegen der Pandemie und der anhaltenden Baumaßnahmen kaum genutzt werden. Dank der Förderung aus dem Programm „Wissenswandel“ wird die Stadtbibliothek ab Sommer einen digitalen Schulbereich anbieten. Dann stehen den Schüler*innen, die in der Stadtbibliothek angemeldet sind, umfangreiche Nachschlagewerke, Lernhilfen und Nachhilfetrainings digital zur Verfügung. Die Nutzung der Stadtbibliothek ist für Kinder und Jugendliche bis zum 16. Geburtstag kostenfrei. Zusätzlich wird die Stadtbibliothek im nächsten Schuljahr Webinare und Workshops in Schulen zum Thema „Fake-Facts“ anbieten. Dabei werden Schüler*innen der 7. und 8. Klasse in einem Planspiel Methoden vermittelt, um Falschinformationen in digitalen Medien zu erkennen. „Wie vielen anderen Einrichtungen auch, hat uns die Pandemie einen Digitalisierungsschub verliehen.“, so Anja Mirasch. Seit einigen Wochen können Kund*innen der Stadtbibliothek in ihrem Online-Konto auf www.stadtbibliothek.greifswald.de online ihre Gebühren bezahlen oder ihren Benutzerausweis verlängern.

Auch die Nutzung der Onleihe hat in den vergangenen Monaten rasant zugenommen. Im ersten Quartal 2021 wurden ein Viertel mehr Medien entliehen als im ersten Quartal 2020. Das Angebot der Onleihe umfasst über 88.000 digitale Medien wie Romane und aktuelle Sachbücher, Hörbücher sowie Zeitungen und Zeitschriften. Wer noch nicht in der Stadtbibliothek angemeldet ist, und die Onleihe testen möchte, kann sich bis zum 30. Juni 2021 bei der Onleihe Mecklenburg-Vorpommern kostenlos unter: https://anmeldung.onleihe-mecklenburg-vorpommern.de anmelden. Sobald die kostenfreie Nutzungszeit endet, erlischt der Zugang automatisch. Folgekosten entstehen nicht. Das Angebot gilt für alle Einwohner*innen mit Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern.