Navigation und Service der Hansestadt Greifswald

Springe direkt zu:

Pressemitteilungen

22.11.2019 – Frauenskulptur soll neuen Kreisel in der Lomonossowallee schmücken

Siegermodell von Julia Kausch für Kreisel in Lomonossowallee
Siegermodell von Julia Kausch, Foto: Pressestelle

Eine Bronzeskulptur von Julia Kausch soll künftig auf dem geplanten neuen Kreisel in der Lomonossowallee stehen. Dafür hat sich gestern mehrheitlich die Jury ausgesprochen, bestehend aus Sachverständigen der Verwaltung, Mitgliedern der Ortsteilvertretung sowie Experten der Kunst und Kunstgeschichte. Die dargestellte Frauenskulptur passe in Größe und Wahrnehmung gut auf die Kreisfläche, sei schnell erfassbar, orientiere sich an bestehender Kunst im Stadtteil Schönwalde und trage Bezüge zum Namensgeber der Straße Lomonossow, erklärte die Leiterin des Amtes Bildung, Kultur und Sport zur Begründung. Zudem erfülle sie am besten die Kriterien, für die sich die Bewohner des Stadtteils bei einer Bürgerversammlung im Februar mehrheitlich ausgesprochen hatten. Die Figur mit einer Höhe von 1,90 Meter, die auf einem 1,50 Meter hohen Sockel steht, soll bis zum Sommer fertig gestellt sein. Die Rostocker Künstlerin Julia Kausch hat einen Bildhauereiabschluss bei Thomas Jastram und ist seit 2012 freischaffend.

Von zehn angeschriebenen Künstlern hatten insgesamt fünf ihre Modelle eingereicht. Neben Julia Kausch bewarben sich Anne Sewcz aus Crivitz und Anne Hille aus Starkow. Zwei Künstler mussten wegen nicht erfüllter formaler Kriterien von der Bewertung ausgeschlossen werden. Dazu gehören Reinhard Buch aus Hirschberg sowie Heinrich Zenichowski aus Greifswald. Letzterer war Favorit der Ortsteilvertretung SchönwaldeI/Südstadt, diese kündigte daraufhin ihren Protest an. Für das Kunstwerk stehen insgesamt 26.500 Euro zur Verfügung. Es wird über Fördermittel finanziert.

Die Umgestaltung der Kreuzung Lomonossowallee, Einsteinstraße und Dubnaring im Stadtteil Schönwalde I/ Südstadt gehört zu den großen Straßenbauprojekten der Stadt Greifswald. Der unübersichtliche Knotenpunkt soll 2020 durch einen Kreisverkehr ersetzt werden. Die Mitte des Kreisels mit einem Durchmesser von rund 14 Metern wird mit dem Kunstwerk geschmückt.