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26.02.2021 – Kommunale Förderung eines fiktiven Unternehmerlohn in Greifswald vorerst beendet

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Marktplatz, Foto: Wally Pruß

Das Budget zur Förderung eines fiktiven Unternehmerlohns zur Abfederung von Einnahmeausfällen während des Corona-Lockdowns ist bereits aufgebraucht. Wie die Abteilung Wirtschaft und Tourismus mitteilte, waren innerhalb von 14 Tagen über 150 Anträge eingegangen. Diese seien entsprechend geprüft worden. So sei innerhalb kürzester Zeit für 120 Anträge eine Summe von 353.000 EUR ausgezahlt worden. Nach Einschätzung von Abteilungsleiter Fabian Feldt lagen zwischen der Antragstellung und dem Zahlungseingang bei den Unternehmen selten mehr als 10 Tage. Zusammen mit den noch in der Bearbeitung befindlichen Anträgen sei das vorgesehene Volumen in Höhe von 436.000 EUR ausgeschöpft, so dass eine Antragstellung vorerst nicht mehr erfolgversprechend sei. „Ich bin sehr zufrieden mit der Umsetzung.“, betonte Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. „In nicht einmal vier Wochen wurde eine Förderrichtlinie erarbeitet, veröffentlicht, rund 150 Anträge bearbeitet und größtenteils zur Auszahlung gebracht. Greifswald kann sicherlich als Vorbild für Bund und Land dienen.“ Er informierte die Fraktionen der Bürgerschaft bereits über den Sachstand.

Die Greifswalder Bürgerschaft hatte die Förderung erst am 1. Februar 2021 beschlossen.  Von ihr profitieren sollten Soloselbständige und andere Kleinunternehmer*innen in Greifswald, die durch das Förderraster von Bund und Land gefallen sind, weil beispielsweise die Antragshürden zu hoch sind oder die Bearbeitung zu lange dauert. Sie konnten für die Monate Dezember 2020 bis Februar 2021 jeweils bis zu 1.000 Euro – also insgesamt 3.000 Euro – Unterstützung beantragen.