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22.10.2020 – Zahlreiche Geh- und Radwege instand gesetzt - Baubeginn für Radstation

Fahhräder am alten Campus
Foto: Wally Pruß

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat in diesem Jahr zahlreiche Geh- und Radwege im Stadtgebiet instand gesetzt. Eines der größten Vorhaben war die Sanierung des Ostseeküstenradweges entlang der Stralsunder Straße zwischen Neuenkirchen und dem Ortsteingang der Stadt. Auf einer Länge von rund 700 Metern wurde die alte Decke abgefräst und eine neue Asphaltdecke aufgebracht. Auch die Beleuchtung wurde auf LED umgestellt. Darüber hinaus wurden die Walter-Schlaak-Straße, Abschnitte der Lomonossowallee, der Bahnhofstraße, der Loitzer Landstraße sowie der Koitenhäger Landstraße instand gesetzt. Um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen, wurde zudem an der Kreuzung Loitzer Straße/Grimmer Straße eine neue Ampelanlage installiert.

Für weitere Gehwege laufen derzeit die Ausschreibungen, so für den Ernst-Wulff-Weg, den Erwin-Haak-Weg, Teilbereiche der Karl-Krull-Straße, den Birkhahnweg, den Max-Hagen-Weg, Karl-Behrendt-Weg sowie die Geh- und Radwege zwischen dem Adolf-Hoffmeister Weg in Richtung Hans-Beimler-Straße sowie den Verbindungsweg von der Karl-Krull-Straße parallel zur Hans-Beimler-Straße. Sie werden 2021 saniert. „Wir haben als Stadt viel Geld in die Hand genommen, um diese Bauvorhaben umzusetzen – und das ganz ohne Förderung“, betonte Bausenatorin Jeannette von Busse. „Wir könnten noch viel mehr hinsichtlich besserer Geh- und Radwege erreichen, wenn wir künftig mit anderen Kommunen innerhalb der AG gemeinsam Fördermittel einwerben könnten.“

Baubeginn für Radstation am Bahnhof

Noch in diesem Jahr wird ein weiteres großes Vorhaben für den Radverkehr umgesetzt – die seit mehreren Jahren geplante Radstation am Bahnhof. In dieser Woche wurde damit begonnen, die Fundamente für den etwa 22 mal 10 Meter großen Bau hinter dem Einkaufszentrum Gleis 4 herzustellen. In der 2. Dezemberwoche sollen die vorgefertigten Bauteile montiert werden. Die Radstation wird eingeschossig aus drei Modulen errichtet. In zweien stehen Doppelstock-Fahrradparker für insgesamt 96 Fahrräder zur Verfügung. Darüber hinaus sind zusätzliche Stellflächen für Liegeräder, Tandems, Lastenräder oder Fahrradanhänger vorgesehen. In einem dritten Modul sind 20 einzeln verschließbare Doppelstock-Fahrradboxen für insgesamt 40 Fahrräder untergebracht. Die Errichtung einer Radstation am Bahnhof ist ein Leitprojekt des Greifswalder Radverkehrsplans aus dem Jahr 2010. „Seit der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes sind zwar alle Abstellplätze dort geordnet, teilweise überdacht und beleuchtet. Allerdings reichen sie nicht aus und bieten wenig Schutz gegen Vandalismus.“, sagte Bausenatorin Jeannette von Busse. „Durch die Radstation können die Fahrräder nicht nur sicher abgestellt werden, auch Radtouristen und Besitzer von Lasten- und anderen Sonderrädern profitieren von der zusätzlichen Abstellmöglichkeit.“ „Zudem wird die Verknüpfung zwischen Fahrrad, Bahn und Bus verbessert und somit der öffentliche Bus- und Schienenverkehr attraktiver gestaltet“, ergänzt Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder den Zweck der Radstation. Die Kosten belaufen sich auf rund 435.000 Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung fördert das Projekt zu 75 Prozent  aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung speziell für den ÖPNV.