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Bautagebuch Hansering

20. November 2020: Einordnung der Baufelder



Die Bauarbeiten sind wie geplant am 02.11.2020 gestartet. Zunächst wurden die Verkehrssicherungseinrichtungen im Baufeld I und II aufgebaut. Derzeit erfolgt der Flächenrückbau im Baufeld I. In der 48.KW beginnt hier auch der Leitungsbau. Der Flächenrückbau im Baufeld II beginnt ab der 48.KW. Hier werden zunächst archäologische Untersuchungen vor dem eigentlichen Beginn der Bauarbeiten durchgeführt. Die Gesamtbauzeit ist geplant von `11/2020 bis `01/2023.
Die Gesamtmaßnahme ist in einzelne Baufelder unterteilt. Die Bautätigkeit in diesen Baufeldern ist zeitlich versetzt. Siehe auch Übersichtslageplan zu den Baufeldern.

Geplanter Ablauf:
Baufeld I und II                  `11/2020 bis `08/2021
Baufeld III                          `09/2021 bis `01/2022
Baufeld IV und V                 `02/2022 bis `10/2022
Baufeld VI                           `11/2022 bis `01/2023

2. November 2020
Umbau des Hanserings startet im November

Ab Montag, dem 2. November, beginnen zunächst Vorbereitungsarbeiten durch den Baubetrieb. Unter anderem wird die Bushaltestelle vom Hansering in die Stralsunder Straße in Höhe Salinenstraße verlegt und dafür der Bordstein abgesenkt. Außerdem wird eine Fußgängerampel in der Nähe der Haltestelle eingerichtet. In der ersten Woche stehen noch zwei Fahrspuren im Hansering zur Verfügung.

Ab dem 9. November werden in zwei Abschnitten feste Leitwände für die Führung des Verkehrs eingerichtet. Hierfür ist vorübergehend eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung erforderlich. Die Einfahrten in die Steinbecker Straße und Johann-Sebastian-Bach-Straße vom Hansering aus sind dann nicht mehr möglich. Beide Straßen werden als Sackgassen ausgewiesen, die nur noch von der Friedrich-Loeffler-Straße aus befahrbar sind. Die Ampel an der Steinbecker Brücke wird deshalb außer Betrieb genommen. Der Fußweg entlang des Hanserings entfällt. Fußgänger können stattdessen die Wege entlang der Roßmühlenstraße oder Loefflerstraße nutzen. In der Knopfstraße wird am Übergang zur Fußgängerbrücke über den Ryck eine Fußgängerampel eingerichtet. Oberste Prämisse der Stadtverwaltung ist es, während der gesamten Baumaßnahmen die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten und den Verkehr überwiegend zweispurig an der Baustelle vorbeizuführen.

Durch die Umgestaltung des Hanserings zwischen Steinbecker Brücke und Fangenturm soll der südliche Museumshafen erheblich aufgewertet werden. Vorgesehen ist, die Fahrbahnen durch Baumalleen voneinander zu trennen. Hochstämmige Straßenbäume sollen wie ein grünes Dach den Hansering beschatten. Durch die dreireihige Allee soll ab dem Fangenturm der Charakter der historischen Wallanlagen weitergeführt werden. Schmalere Fahrbahnen sollen zugleich einer breiteren Promenade entlang der Kaikante zugutekommen. Diese soll nicht nur für Fußgänger attraktiv sein, sondern als Teil des Ostseeküstenradweges auch für Radfahrer.

Die Baukosten für die Umgestaltung des Hanserings belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. Davon werden 4,24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Weitere 1,2 Millionen Euro kommen als Sonderbedarfszuweisung vom Land sowie 1,67 Millionen Euro aus dem städtebaulichen Sondervermögen.

2. Oktober 2020
Umbau des Hanserings kann beginnen - Hauptausschuss stimmt Auftragsvergabe zu

Nach jahrelanger Diskussion kann nun die Umgestaltung des Hanserings zwischen Steinbecker Brücke und Fangenturm starten. Der Hauptausschuss stimmte in dieser Woche der Vergabe des Auftrags an die ASA-Bau GmbH in Greifswald zu. Diese will am 2. November 2020 mit den Bauarbeiten beginnen. Zuvor wird die Baustelle eingerichtet. Gestern fand dazu die erste Bauanlaufberatung statt. „Ich bin froh, dass wir nun endlich starten können, nachdem wir so lange an dem Projekt gearbeitet und darüber diskutiert haben“, zeigt sich Bausenatorin Jeannette von Busse erleichtert. „Es freut uns auch, dass ein heimisches Unternehmen den Zuschlag erhalten und hier baut.“ Mit der Baufirma würden nun die Planungen für die Bauabläufe untersetzt. Sie betonte erneut, dass die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich gehalten werden sollen, deshalb soll es während der Bauarbeiten keine grundsätzliche Vollsperrung geben. Ziel sei es, den Verkehr überwiegend zweispurig an der Baustelle vorbeizuführen. Soweit Einzelheiten zu konkreten Verkehrsmaßnahmen vorliegen werden diese bekannt gegeben.

„Der südliche Museumshafen wird durch die Umgestaltung des Hanserings erheblich aufgewertet“, versichert Bausenatorin Jeannette von Busse. „Durch die neue Promenade, mehr Bäume und Bänke erhält der gesamte Bereich eine hohe Aufenthaltsqualität.“ Vorgesehen ist, sowohl die Fahrbahnen als auch die Geh- und Radwege durch Baumalleen voneinander zu trennen. Die Fahrbahnen selbst sollen schmaler gestaltet werden, um die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren. Hochstämmige Straßenbäume mit breiten Kronen sollen wie ein grünes Dach den Hansering beschatten. „Die Bäume sollen sowohl die Abgase als auch den Verkehrslärm schlucken“, erläutert die Bausenatorin. „Wir schaffen auf dieses Weise für die anliegenden Bewohner ein besseres Wohngefühl. Zudem gibt es künftig durch den durchgehenden Grünstreifen, mehr Möglichkeiten, den Hansering sicher zu queren.“

„Durch die dreireihige Allee wollen wir ab dem Fangenturm den Charakter der historischen Wallanlagen weiterführen“, ergänzt Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. Der Hafen sei schon immer Teil der Stadt gewesen, der nun durch die Allee wieder dichter an das Zentrum heranrücke. Der schmalere Hansering komme zugleich einer breiteren Promenade entlang der Kaikante zugute. Damit werde der Abschnitt als Teil des Ostseeküstenfernradweges auch für Touristen und insbesondere Radfahrer wesentlich attraktiver.

Die Baukosten für die Umgestaltung des Hanserings belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. Davon werden 4,24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Weitere 1,2 Millionen Euro kommen als Sonderbedarfszuweisung vom Land sowie 1,67 Millionen Euro aus dem städtischen Sondervermögen. Bereits im Vorfeld wurden durch die Stadtwerke notwendige Leitungen umverlegt oder erneuert. Derzeit wird zudem die Uferbefestigung des Rycks erneuert.

Der Hansering als wichtigste Zufahrtsstraße aus Richtung Stralsund war im April 1975 übergeben worden. Durch den Bau der A 20 und der Ortsumgehung hat der Verkehr inzwischen erheblich abgenommen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Obwohl als Hauptroute im Radverkehrsplan Greifswald (2010) ausgewiesen, fehlt entlang des Hanserings im Abschnitt zwischen Steinbecker Brücke und Fußgängerbrücke bislang eine sichere Radwegeverbindung.