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Gründerzentren

Mit dem BioTechnikum Greifswald und dem Technologiezentrum Vorpommern haben sich in Greifswald zwei branchenspezifische, leistungsstarke Technologie- und Gründerzentren etabliert, die über eine moderne Infrastruktur verfügen und mit einem umfassenden Serviceangebot hervorragende Voraussetzungen für die Ansiedlung von Neugründungen und jungen Unternehmen bieten. Während sich das BioTechnikum auf die branchenspezifische Betreuung von Unternehmen der Lebenswissenschaften und der Gesundheitswirtschaft am Universitätscampus fokussiert, unterstützt das Technologiezentrum allgemein technologieorientierte Unternehmensgründungen im Technologiepark.

 

 

Technologiezentrum Vorpommern


Wirtschaftsförderung hat in Greifswald eine lange Tradition. So wurde das Technologiezentrum (TZV) bereits im Jahr 1991 gegründet. Es befindet sich inmitten des Technologieparks Greifswald und verfügt über 2.600 m² Labor- und Produktionsfläche und 3.600 m² Büroflächen. Diese werden von 58 Firmen mit rund 250 Mitarbeitern genutzt. In den 25 Jahren seines Bestehens hat das TZV in seiner Rolle als Inkubator für Unternehmen der Region Vorpommern weit über 200 Firmen begleitet.

Im Rahmen eines mehrstufigen Prüfungs- und Auditierungsverfahrens wurde das TZV 2010 als anerkanntes Innovationszentrum durch die Arbeitsgemeinschaft der Technologiezentren e. V. zertifiziert und gehört damit zu den rund 30 Gründerzentren Deutschlands, die diese Zertifizierung aufweisen.

Das Zentrum bietet neben einer modernen Infrastruktur in Form von Büro-, Labor-, Konferenz- und Seminarräumen eine kompetente Beratung und Begleitung sowohl von Existenzgründern als auch von etablierten Unternehmen und unterstützt Firmen von der Projektentwicklung über die Markteinführung bis hin zur Marktetablierung. Mit einer Vielzahl von Projekten und Netzwerken verfolgt das TZV das Ziel, Existenzgründern und kleinen und mittleren Unternehmen Finanzierungs- bzw. Fördermöglichkeiten aufzuzeigen sowie die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern bei der Entwicklung und Anwendung innovativer Technologien zu fördern.

BioTechnikum Greifswald

 

Das BioTechnikum Greifswald (BTG) wurde im Jahr 1996 in Betrieb genommen. Es verfügt über 4.300 m² vermietbare Labor- und Büroflächen. Hinzu kommen Gemeinschaftslabore sowie ein Schulungs- und Konferenzbereich. Im BTG wurde 2005 ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 eingeführt, das insbesondere für die Firmen aus Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik von Bedeutung ist, die eine lückenlose Dokumentation für die Kooperation mit international agierenden Auftraggebern (z. B. Pharma- oder Medizintechnikkonzerne) benötigen.

Gegenwärtig haben 30 Firmen mit etwa 160 Mitarbeitern ihren Sitz im BioTechnikum. Infolge des Mieterspektrums, der fachspezifischen Ausstattung des Gebäudes, der Nähe zum Universitätscampus verfügt das BTG über eine kontinuierlich hohe Auslastung.

Die Fokussierung der Vermietung erfolgt auf die Bereiche Biotechnologie, Biologie und Biomedizin. Zu den Dienstleistungen zählen neben der Bereitstellung geeigneter Labor- und Büroflächen die Beratung, Förderung und Betreuung der angesiedelten Unternehmen während des Innovationsprozesses bis zur Markteinführung. Die Unternehmen werden gecoacht und bei der Bedarfsanalyse und Vermarktung der entwickelten Verfahren und Produkte sowie bei der Vernetzung umfassend unterstützt.

Zentrum für Life Science und Plasmatechnik

 

Die Stadt ist ihrem Ziel, ein Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie zu errichten, ein ganzes Stück näher gerückt. Nachdem im Jahr 2014 auf Grundlage der Entwurfsplanung für das Vorhaben eine Förderung beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern beantragt wurde, hat die Stadt im Dezember 2015 eine Zusicherung des Landesförderinstitutes für die Gewährung einer Förderung von maximal 18 Mio. EUR erhalten.

Mit der inhaltlichen Ausrichtung, die Branchen Bioökonomie und Plasmatechnologie in einem Zentrum zu verbinden, beschreitet Greifswald einen neuen Weg in der Positionierung der Stadt und des Landes als bedeutender Technologiestandort. Das flexible Nutzungskonzept mit einer Zuordnung der Flächen entsprechend Förderfähigkeit und Fachbereichen kann als wesentlicher Schlüssel zum Erfolg des Zentrums betrachtet werden. Das „Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie“ ist als Leitprojekt Bestandteil des Aktionsplans im Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2020. Das Zentrum soll im Jahr 2019 fertiggestellt werden und dann mit einer Nutzfläche von rund 5.500 m² für Ansiedlungen zur Verfügung stehen. Der voraussichtliche Investitionsumfang beträgt, mit Stand Januar 2017, rund 31,5 Mio. EUR.