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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen 14.06.2021 – Ausstellung „Mayors for Peace“ im Dom vom 14. Juni bis 14. Juli

Ausstellung im Dom
Ausstellung im Dom, Foto: Pressestelle

Im Februar 2020 trat die Universitäts- und Hansestadt Greifswald dem weltweiten Netzwerk Mayors for Peace bei. Mit der diesjährigen Plakatausstellung, zusammen mit dem Begehen des Flaggentages am 8. Juli und dem Läuten der Friedens- und Kirchenglocken am 6. August, soll ein Zeichen für eine Welt ohne Atomwaffen gesetzt werden. Die Ausstellung im Greifswalder Dom St. Nikolai zeigt die Auswirkungen und Zerstörung durch die Atombomben, die im August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. Geöffnet ist die Ausstellung vom 14. Juni bis zum 14. Juli 2021.

Gemeinsam gegen Atomwaffen: Das ist das Ziel und die Vision des internationalen Organisation Mayors for Peace, die 1982 in Mahnung an die grausamen Atombombenabwürfe 1945 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet wurde. Die weltweit zunehmenden Spannungen und eine neue Spirale nuklearer Aufrüstung geben dem Netzwerk aktuell viel Beachtung und machen die Wichtigkeit einmal mehr deutlich. Mittlerweile gehören dem Netzwerk über 8.000 Städte und Gemeinden aus 165 Ländern an, darunter über 700 Mitglieder in Deutschland.

Das Ziel wird von Friedensgruppen auf der ganzen Welt und durch zahlreiche gemeinsame Bemühungen vorangetrieben und unterstützt:

- Flaggentag am 8. Juli: Die Bürgermeister*innen, Vertreter*innen von politischen Parteien sowie Friedensinitiativen und engagierte Bürger*innen hissen die Flagge der Organisation in zahlreichen Mitgliedsstädten und machen auf die Arbeit der Mayors for Peace aufmerksam.
- Läuten der Friedens- und Kirchenglocken am 6. August: Dies ist der Tag des Gedenkens an den Atombombenabwurf auf Hiroshima im Jahr 1945. Die Mitgliedsstädte gedenken diesem Tag mit einem Läuten der Kirchenglocken um 8:15 Uhr. Mit einer großen Gedenkfeier gedenkt Hiroshima alljährlich der Opfer des Atombombenabwurfs im dortigen Friedenspark.
- Ausstellungen wie diese und andere, z.B. Hibakusha weltweit, sowie zahlreiche Dokumentationsfilme bringen die Ereignisse hautnah und sind notwendig, um die Menschen zu erinnern, zu mahnen und immer wieder ein Vergessen aufzuhalten.
- Zum Weltfriedenstag am 21. September gibt es zahlreiche Aktivitäten in den Mitgliedsstädten wie öffentliche Vorträge, Demonstrationen an Lagerstätten für Atommüll, Diskussionen mit Schüler*innen und Expert*innen zu aktuellen Themen sowie die Unterstützung von Unterschriftskampagnen.

Interessierte an einer Mitarbeit können sich an die Stadtverwaltung wenden:
E-Mail: international@greifswald.de
Telefon: 03834 / 8536 - 2841