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27.11.2020 – Bund unterstützt Kultur- und Denkmalprojekte in Greifswald mit 6,14 Millionen Euro

An Bord der GREIF
Mit Hilfe des Bundes könnte die GREIF bald wieder Segel setzen, Foto: Wally Pruß

Die Haushaltspolitiker des Bundes haben gestern den Haushalt der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien für das Jahr 2021 beraten. Hierzu erklärte der haushaltspolitische Sprecher und Vorsitzende der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg (CDU): „Der Tourismus stellt in Mecklenburg-Vorpommern einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Eine immer größere Bedeutung nimmt hierbei der Kulturtourismus ein, mit dem zugleich wichtige wirtschaftliche und damit beschäftigungsfördernde und- sichernde Effekte verbunden sind. Diese können insbesondere im ländlichen Raum wesentlich dazu beitragen, die regionale Beschäftigungssituation zu stabilisieren. Davon wird das Land mit seiner Vielzahl an Schlössern, Burgen, Gutshäusern und Baudenkmälern, seiner Bäderarchitektur sowie der historisch wertvollen Backsteingotik profitieren.

Deshalb fließen 6,14 Millionen Euro für Kultur- und Denkmalpflege aus der Bundeskasse in die Universitäts- und Hansestadt Greifswald. In dieser Summe enthalten sind 1,54 Millionen Euro für bauliche Maßnahmen am Dom Greifswald. Für das Pommersche Landesmuseum, für die Vorbereitung auf das Jubiläum des 250. Geburtstages von Caspar David Friedrich und Investitionen rund um die Klosterruine Eldena, stehen der Stadt Greifswald 2,9 Millionen Euro zur Verfügung. Die Sanierung des Segelschulschiffes „GREIF“ wird mit 1,7 Millionen Euro bezuschusst.“

Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder sagte hierzu: "Das ist weit mehr, als ich erwartet habe. Ich bin sehr dankbar, dass sich Eckhardt Rehberg für die Stadt so stark gemacht hat." Die Zusage des Bundes für die GREIF sei auch ein Signal an das Land, sich ebenfalls an der Sanierung des Schiffes zu beteiligen. Die Gelder, die für das Jubiläum von Caspar David Friedrich zur Verfügung stehen, würden unter anderem in Projekte investiert, die eine langfristige Ausstrahlung des Malers über die Grenzen der Stadt ermöglichten. Unter anderm soll das Gelände rund um die Klosterruine als einen seiner zentralen Malorte aufgewertet werden.