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Pressemitteilungen

25.03.2022 – Greifswald beteiligt sich an deutschlandweiter klimafit Challenge des WWF- Alle Bürger*innen sind aufgerufen, sich zu beteiligen

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Greifswald ist eine von fünf Kommunen und Landkreisen, die sich deutschlandweit an der „klimafit Challenge“ des WWF Deutschland und des Helmholtz-Verbunds „Regionale Klimaänderungen und Mensch” (REKLIM) beteiligt. Für die Universitäts- und Hansestadt ist die Teilnahme selbstverständlich: Greifswald gehört zu den nachhaltigsten Kommunen in Deutschland. Seit Jahren setzt die Stadt auf nachhaltiges Bauen, die Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität wird ausgebaut, Lastenräder können kostenlos ausgeliehen werden. Seit 2020 ist Greifswald Fair-Trade-Stadt: die Sportvereine nutzen fair gehandelte Bälle, es gibt einen eigenen fairen Stadtkaffee und ein städtisch gefördertes Pfandsystem für ToGo-Becher.

 

„Die Energie- und Mobilitätswende wird nur gemeinsam mit den Bürger*innen gelingen. Greifswald liegt im Bereich der Mobilität mit einem Radanteil von ca. 40% in Deutschland ganz an der Spitze. Ich weiß, dass in unserem Alltag, in der täglichen Arbeit oder in der Freizeit noch weitere Potentiale für eine umweltgerechteren Lebensweise schlummern. Diese zu entdecken motiviert uns, an der kommunalen klimafit-Challenge teilzunehmen.“, betont Dr. Stefan Fassbinder.

 

Die „klimafit Challenge“ zeigt, wie auch die kleinsten Veränderungen im persönlichen Lebensstil zu wirksamen Beiträgen im Klimaschutz werden.  Jede*r kann mitmachen – noch mehr Effekt bringt es, wenn sich mehrere zusammenschließen und zum Beispiel Sportvereine, Schulen, Universitäten, Wohngemeinschaften, Unternehmen etc. an der „klimafit Challenge“ beteiligen. Wie viel CO2-Emissionen lassen sich in acht Wochen gemeinsam einsparen? Wieviel lässt sich gemeinschaftlich für den Klimaschutz erreichen? „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe und bereits kleine Verhaltensänderungen im Alltag machen einen großen Unterschied für unseren CO2-Fußabdruck“ sagt Bettina Münch-Epple vom WWF Deutschland.

 

Wie funktioniert die klimafit Challenge?

Die „klimafit Challenge“ startet am Montag, 28. März, direkt nach der Earth Hour des WWF. In acht Wochen, bis zum 31. Mai, können Bürger*innen aus 16 individuellen Klimaschutzmaßnahmen aus den Bereichen Ernährung, Energie und Mobilität sich eine oder mehrere Challenges auswählen und ihren CO2-Fußabdruck senken. Alle Maßnahmen sind Teile des Alltags oder des Lebensumfelds, wo bereits eine Änderung kleiner Verhaltensweisen klimaschützend wirksam sein kann. Beispielsweise lassen sich die fleischfreien Tage in der Woche steigern, kurze und mittlere Strecken konsequent zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen oder die Heiztemperatur in der Wohnung um ein Grad senken.

 

Fünf Schritte, um an der „klimafit Challenge“ teilzunehmen

  1. Informieren auf www.klimafit-challenge.de/kommune
  2. Maßnahmen auswählen und diese für mindestens zwei Wochen im Zeitraum vom 28. März bis 31. Mai durchführen
  3. Registrieren und Anmelden und alle Informationen nochmal gebündelt erhalten
  4. Tagebuch runterladen, loslegen und seine Challenges eintragen
  5. Vom 01. bis 10. Juni die durchgeführten Challenges über die www.klimafit-challenge.de/kommune übermitteln

 

Die Auswertung erfolgt zeitnah und wird über die Website www.klimafit-challenge.de/kommune veröffentlicht.

 

Hintergrund

Entstanden ist die „klimafit Challenge“ aus dem Kurs „klimafit“, den der WWF und REKLIM seit 2017 bundesweit an verschiedenen Volkshochschulen anbieten. In den Kursen wird vermittelt, was die Ursachen und Folgen der Klimakrise sowohl auf globaler als auch auf regionaler und lokaler Ebene sind. 128 Volkshochschulen bieten die Kurse auch in diesem Jahr an. Die Teilnehmenden des vergangenen Jahres haben sich bereits im Rahmen der ersten „klima-fit Challenge“ engagiert und sparten während der Kurszeit ganze 43,7 Tonnen CO2 ein. Die Emissionen entsprechen etwa vier Kleinwagen, die die Erde je einmal entlang des Äquators umfahren.