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02.02.2018 – Caspar-David-Friedrich-Preis 2018 geht nach 10 Jahren erneut nach Kopenhagen

Sønderborg Keldsen, Pool, 2017, Analoge Photographie; ©Anne-Mai Sønderborg Keldsen
Sønderborg Keldsen, Pool, 2017, Analoge Photographie; ©Anne-Mai Sønderborg Keldsen

Im Wettbewerb um den Caspar-David-Friedrich-Preis 2018 konnte sich Anne-Mai Sonderbørg Keldsen (26), Studentin an der Königlichen Kunstakademie Kopenhagen, gegen 21 MitbewerberInnen aus Kopenhagen, Dresden und Greifswald durchsetzen.

Mit fotografischen Serien, teils in Form von Installationen oder in Buchform mit sehr persönlichen Texten, entwickelt Anne-Mai Sonderbørg Keldsen aus der Erinnerung poetische und atmosphärische Landschaftspanoramen, die eine magische Stimmung erzeugen. Mit gegensätzlichen Bildmotiven, deren eine zentrale Affinität zu Caspar David Friedrichs Landschaften inne ruht, überzeugt sie die Jury: Präzise und überscharfe Landschaftsausschnitte wechseln mit verschwommenen, nebelhaften Motiven, und farbstarke, fast abstrakt wirkende Landschaftsformationen, in denen der Eigenwert der Farbe hervorsticht, kontrastieren mit schwarzweißen Bildkonstruktionen in körniger Optik, die eine bedrückende Ausweglosigkeit aufscheinen lassen.

Der Caspar-David-Friedrich-Preis wird seit 2001 jährlich von der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft an den Kunsthochschulen in Dresden und Kopenhagen sowie am Caspar-David-Friedrich-Institut in Greifswald ausgeschrieben und ist mit 2500 Euro Preisgeld, einer Postkartenserie und einer Ausstellung in der Caspar-David-Friedrich-Galerie in Greifswald dotiert.

Der Kunstpreis wird am 22.09.2018 in Zusammenhang mit einer Ausstellung der Preisträgerin in der Galerie des Caspar-David-Friedrich-Zentrums in Greifswald verliehen. Unterstützt wird der Caspar-David-Friedrich-Preis von der Peter-Warschow-Stiftung.