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Große Hochbaumaßnahmen

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche städtische Bauvorhaben in Greifswald umgesetzt wurden, reißt auch 2017 der Bauboom nicht ab. Allein in diesem Jahr soll Baubeginn für den Neubau des Stadtarchivs und des Zentrums für Life Science und Plasmatechnologie, für den Ersatzneubau der Erwin-Fischer-Schule, die Sanierung der Ernst-Moritz-Arndt-Schule, die neue Sporthalle für die Caspar-David-Friedrich-Schule sowie für die Radstation am Bahnhof sein. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf mehr als 66 Millionen Euro. Ein Teil wird über EFRE- und Städtebaufördermittel finanziert. Für die Stadt bedeutet dies eine immense Herausforderung – zum einen für die Mitarbeiter der Verwaltung, die die Maßnahmen begleiten, zum anderen aber auch für die Greifswalderinnen und Greifswalder, denn Bauarbeiten bedeuten auch immer Einschränkungen.

Übersicht über große Bauvorhaben 2017

Neubau des Stadtarchivs

Stadt startet Ausschreibungen zum Bau des Greifswalder Stadtarchivs

Seit  Ende Juli 2017 liegt der Universitäts- und Hansestadt Greifswald das Ergebnis der baufachlichen Prüfung des Landesförderinstitutes für das Projekt „Neubau des Stadtarchivs“ vor. vor. Jetzt können das Gebäude und die Außenanlagen entsprechend der eingereichten Planung auf einem Grundstück in der Straße An den Wurthen errichtet werden. Es wurden Maßnahmen in Höhe von ca. 6,4 Mio. EUR als förderfähig bewertet. In die Gesamtfinanzierung fließen ca. 3,0 Mio. EUR Städtebaufördermittel ein. 

Unmittelbar nach Eingang des positiven Bescheides hat das Stadtbauamt die ersten vier Ausschreibungen veröffentlicht. Darin geht es um die Nutzung von Erdwärme, die Erschließung aller Medien, die Baustelleneinrichtung und die Tiefgründung. Diese Arbeiten sollen noch vor der Winterpause fertiggestellt werden. Die Arbeiten am Rohbau beginnen im Frühjahr 2018. 

Der Neubau des Greifswalder Stadtarchivs gehört zu den wichtigsten Bauvorhaben der Universitäts- und Hansestadt Greifswald in den kommenden Jahren. Die Stadt hatte einen europaweiten Planungswettbewerb ausgelobt. Insgesamt beteiligten sich 36 Büros mit einem Entwurf. Das Konzept des Dresdner Architekturbüros „Code Unique Architekten BDA Volker Giezek, Sieger dieses Wettbewerbs, wird nunmehr in Greifswald umgesetzt.

 

Praesentation-Neubau-Stadtarchiv-September-2016-neu

Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie

Die Genehmigungsplanung liegt vor. Der Bauantrag ist gestellt. Mit dessen Genehmigung wird Anfang des Jahres gerechnet. Diese ist Voraussetzung für die Ausstellung eines Fördermittelbescheides. Noch 2017 soll der erste Spatenstich erfolgen.

Nach der Fertigstellung soll das Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie mit einer Nutzfläche von rund 5.400 m² für Unternehmen zur Verfügung stehen. Der voraussichtliche Investitionsumfang beträgt aktuell rund 31,5 Mio. Euro. Das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus (jetzt Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit) hat der Stadt eine Förderung von maximal 18 Millionen Euro zugesichert. Das „Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie“ ist als Leitprojekt Bestandteil des Aktionsplans im Masterplan Gesundheitswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern 2020.

Ersatzneubau für die Erwin-Fischer-Schule

Europa-Flagge

Dank der Zuwendung der Europäischen Union und des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann das derzeit größte Förderprojekt des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bereich der integrierten nachhaltigen Stadtentwicklung in Greifswald realisiert werden. Der Neubau der Integrierten Gesamtschule „Erwin Fischer“ ist das Modellprojekt für eine stadtteilintegrierende und inklusive Schule, das die soziale Inklusion und Armutsbekämpfung fördert. Die Gesamtkosten des Neubaus und der Gestaltung der Außenanlagen belaufen sich auf ca. 18,2 Mio. Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern fördert das Vorhaben mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Umfang von 10,25 Mio. Euro. Der dreigeschossige Neubau soll zum Schuljahresbeginn 2019/20 fertiggestellt werden. Während der Neubau mit einer multifunktionalen Ausstattung entsteht, lernen die Jungen und Mädchen weiterhin im alten Schulgebäude.  

Zur Umsetzung des Projektes sind mehrere Bauphasen geplant. Mit dem ersten Spatenstich am 21. Juli 2017 beginnen die Erdarbeiten. Schon im September 2017 sollen die Fundamente gegossen werden. Zeitgleich mit dem Bau der neuen Schule wird bereits auch ein Teil der Außenanlagen fertiggestellt. Im 2. Bauabschnitt wird das Bestandsgebäude zurück gebaut. Bis zum April 2020 werden die Sport- und Außenanlagen neu gestaltet.


Praesentation Neubau Erwin-Fischer-Schule 20.6.2016

Sanierung der Ernst-Moritz-Arndt-Schule

Das Gebäude der Regionalen Schule Ernst-Moritz-Arndt wird seit den Sommerferien 2017 für etwa zwei Jahre saniert. Als Ausweichmöglichkeit während der Bauarbeiten wurden zusätzliche Klassenräume in funktionellen Containern bereitgestellt.

Das 1932 errichtete Gebäude der Arndt-Schule ist stark sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb. Im Zuge der Sanierung sollen durch Umstrukturierungen und den Ausbau des Dachgeschosses das Raumangebot und die Funktionalität der Schule verbessert werden. Gleichzeitig werden der Brandschutz und die komplette Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Gründung wird verbessert. Rampen an den Eingängen und ein Aufzug sorgen zukünftig für die Barrierefreiheit. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 6,6 Millionen Euro, davon werden 3,7 Millionen über Städtebaufördermittel finanziert.


1 Präsentation Sanierung Ernst-Moritz-Arndt-Schule 20.6.2016
2 Sanierung Ernst-Moritz-Arndt-Schule, Planungsstand September 2016

Neue Sporthalle für die Caspar-David-Friedrich-Schule

Die Zweifeldsporthalle wird mit ca. 112 Sitzplätzen ausgestattet. Baubeginn soll Mitte 2017 sein. Die Gesamtkosten liegen bei rund 4 Millionen Euro.

Präsentation Neubau CDF Sporthalle, September 2016

Radstation

Die Vorplanung liegt vor, der Fördermittelantrag ist gestellt. Die ebenerdige Radstation soll neben den überdachten Fahrradstellplätzen bei den KAW Hallen in der Nähe des Bahnhofs errichtet werden. Geplant sind rund 130 Fahrradstellplätze, davon 40 Boxen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 350.000 Euro. Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein.

Immobilienbericht 2016

 

Der Immobilienbericht liefert Informationen zu den städtischen Bauprojekten sowie Auskünfte zur Bauunterhaltung, Wartung und Pflege in den städtischen Liegenschaften. Zudem werden alle Energie- und Medienverbräuche des Jahres, einschließlich der entstandenen Kosten, dargestellt.

 

Hier können Sie den Bericht einsehen:

Immobilienbericht 2016