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Segeln auf der GREIF

Segeln auf der GREIF

Der Segeltörn für Studis mit Hauptwohnsitz in Greifswald

Segel setzen
Segeln auf der Schonerbrigg GREIF

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald lädt alljährlich Studierende zu einem Törn auf das Segelschulschiff GREIF ein. Der Törn auf der stadteigenen Schonerbrigg GREIF ist allein Studierenden der Greifswalder Uni vorbehalten, die ihren Hauptwohnsitz in Greifswald angemeldet haben. Ab dem 1. April 2017 können sich Studenten und Studentinnen um einen der begehrten 40 Mitsegelplätze bewerben. Die Plätze werden im "Windhundverfahren" vergeben.
Unter Anleitung einer erfahrenen Crew kann jede/r Mitsegler/in entsprechend der Fähigkeiten sowie Lust und Laune an Bord zupacken. Mutige steigen selbst hinauf in die Wanten - natürlich gesichert! Der Smutje sorgt für Speisen und Getränke. Das Schiff legt im Hafen Ladebow ab.

Törn 2016

Rings rum Regen - Sonne an Bord

 

Das Wetter hielt. Rings um schütteten sich die Wolken aus. Die GREIF lief mit Sonne in Richtung Rügen. Am 1. Juli steigen 40 Studierende im Hafen Ladebow an Bord des Segelschulschiffes GREIF und segeln angeleitet von der Crew und Hand-für Koje-Leuten einen Kurs auf dem Bodden. Sie konnten sich für diesen Törn, den die Stadt alljährlich einmal ausrichtet, bewerben. Mitsegeln können Studierende, die sich mit Hauptwohnsitz in Greifswald anmeldeten. Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder und der Leiter des Uni-Justiziariats Stefan Wehlte gingen mit an Bord.

In jedem Jahr ist der Törn einem speziellen Thema gewidmet, um die Studierenden über Entwicklungen in Greifswald aus erster Hand zu informieren. Der Törn am 1. Juli 2016 stand unter dem Motto „Hilfe für Flüchtlinge“. In den vergangenen Monaten setzten sich viele Greifswalder Vereine, Einrichtungen oder Ehrenamtliche in außergewöhnlichem Maße für die Integration von Geflüchteten ein. Am Törn nahmen Vertreter des Kreisdiakonischen Werkes, Bürgerhafens, Jugendmigrationsdienstes Greifswald, der studentischen Initiative "Greifswald hilft Geflüchteten", Caritas Vorpommern, Initiative Solidarische Lebensgestaltung und die Integrationsbeauftragte der Stadt teil. Sie alle wollten mit den jungen Leuten ins Gespräch kommen, von ihren derzeitigen Aufgaben berichten und für ein Engagement der Studierenden in der Flüchtlingsarbeit werben.
Gemeinsam brachten Gäste und die Crew die GREIF in Fahrt. Die Studenten genossen die Gemütlichkeit an Bord, ließen sich vom Smutje verwöhnen - die Melonen gingen weg wie warmes Brot, die Nudeln gab es wahlweise mit Wurst-Gulasch, Ketschup, Zimt und Zucker oder auch einfach nur in Butter gebraten, das Bier war schön kühl. Dank an den Smutje und Dank auch an die Hand-für Koje-Leute, die den Studenten beim Setzen der Segel hilfreich zur Seite standen. Leider war nur wenig Wind, so dass nur einige Segel gesetzt werden konnten. Drei Studierende wollen das Schiff nun öfter fahren und meldeten sich deshalb als Hand-für-Koje-Leute an. (Arbeitskraft für kostenlosen Aufenthalt an Bord).