Navigation und Service der Hansestadt Greifswald

Springe direkt zu:

Große Tiefbaumaßnahmen

Hier finden Sie aktuelle Tiefbaumaßnahmen der Universitäts- und Hansestadt Greifswald

B-Plan 88 - Stadtrandsiedlung

In der Stadtrandsiedlung entsteht ein neues Wohngebiet. Die Erschließung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Im 1. Bauabschnitt entlang der Herderstraße wurden bereits die meisten Grundstücke übergeben. In dem Areal befinden sich insgesamt 44 Wohnbaugrundstücke mit einer Gesamtgröße von rund 30.000 Quadratmetern. Diese können für Einzel- und Doppelhäuser sowie für Hausgruppen oder Bungalows genutzt werden. 

Nach dem Ausbau der Heinrich-Heine-Straße begann im Sommer die Erschließung des 2. Bauabschnitts. Der Leitungsbau ist abgeschlossen, auch die ersten Schichten für die Erschließungsstraße wurden bereits aufgebracht, es fehlen nun noch der abschließende Straßenaufbau und die Beleuchtung. Wegen der anhaltenden Niederschläge in den letzten Monaten mussten die Bauarbeiten vorübergehend eingestellt werden. Erst wenn der Baugrund wieder trocken ist, kann weitergebaut werden.

Auf diesem Areal mit einer Gesamtfläche von rund 19.000 Quadratmetern können noch einmal 30 Grundstücke gebaut werden. 26 davon sind bereits verkauft, eins ist reserviert und 3 noch frei, wobei es hierfür eine große Anzahl von interessierten Bauwilligen gibt. Die Übergabe der Grundstücke erfolgt erst nach Fertigstellung der Erschließungsanlagen, die nach Wiederaufnahme der Bauarbeiten voraussichtlich noch 5 Wochen in Anspruch nehmen werden. Die Käufer werden separat durch das Immobilienverwaltungsamt informiert.

Ausbau Martin-Luther-Straße

Die Martin-Luther-Straße zwischen Bahnhofstraße und Domstraße wird derzeit umfassend erneuert. Die Bauarbeiten dafür begannen im November 2017. Sowohl die Fahrbahn als auch die Nebenanlagen werden grundhaft ausgebaut. Gleichzeitig wird die Brücke über den Stadtgraben instand gesetzt werden. Auch der Regenwasserkanal wird erneuert. Im Zuge der Bauarbeiten sanieren die Stadtwerke ihr Leitungssystem. Der 1. Bauabschnitt zwischen der Bahnhofstraße und den Wallanlagen soll bis Juli 2018 fertig gestellt werden. Ab August 2018 bis April 2019 wird dann der Abschnitt zwischen Domstraße und Wall umgestaltet.

Die Baukosten betragen insgesamt 1,375 Millionen Euro, davon werden 1,12 Millionen aus Städtebaufördermitteln im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Fleischervorstadt" finanziert.

Anwohner, die auf Grund der Bauarbeiten ihren privaten Stellplatz nicht mehr nutzen können, sind berechtigt, sich kostenfrei einen Anwohnerparkausweis für die Zone 1 oder 2 ausstellen zu lassen. Sie können sich zudem bei den wöchentlichen Bauberatungen mit ihren Fragen an die Baufirmen wenden.

 


Weitere Informationen:

Präsentation Planung Martin-Luther-Strasse vom 17.11.2016 (pdf-Dokument)
Präsentation Planung der Martin-Luther-Straße vom 04.01.2017 (pdf-Dokument)

Lageplan Entwurfs- und Genehmigungsplanung vom 16.1.2017 (PDF)

Ausführungsplanung Stand 20.10.2017 (PDF)

 

 

Ausbau Pfarrer-Wachsmann-Straße

Der Ausbau der rund 150 Meter langen Pfarrer-Wachsmann-Straße begann im April 2017 und dauert noch bis zum Sommer 2018.

Da es für die Straße und Grundstücke keine vernünftige Niederschlagsentwässerung gibt, wurde zunächst ein neuer Regenwasserkanal bis in den Stadtgraben verlegt. Die Fahrbahn wird asphaltiert, die Gehwege mit Klinkerpflaster befestigt. Hinzu kommen eine neue Beleuchtung und Fahrradbügel. Kleine Parkflächen mit Bauminseln sollen das Straßenbild auflockern. Als Ersatz für eine Saalweide und eine Esche, die für die Umgestaltung weichen mussten, werden vier neue Bäume gepflanzt. Die Baukosten betragen rund eine Million Euro, rund 880.000 Euro werden über Städtebaufördermittel im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Fleischervorstadt" finanziert.

Während der Bauarbeiten ist die Pfarrer-Wachsmann-Straße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Anlieger können die Straße dann nur noch über die Wiesenstraße erreichen. Bewohner, die ihre privaten Stellflächen auf ihren Höfen auf Grund der Sperrung nicht anfahren können, können kostenfrei einen Bewohnerparkausweis für die dortige Parkzone beim Tiefbau- und Grünflächenamt im Stadthaus beantragen. Auch die Müllentsorgung ist geregelt. Anwohner müssen ihre Behälter am Tag der Abholung, mit Name und Hausnummer versehen, lediglich vor die Tür stellen. Die Baufirma transportiert die Behälter dann zu den Entsorgungsfahrzeugen.

Planung Umgestaltung Pfarrer-Wachsmann-Straße, Stand August 2016

Umgestaltung der Mühlenstraße

Die Mühlenstraße in der Innenstadt soll saniert werden. Die ersten Entwurfspläne wurden im September 2017 Uhr bei einer öffentlichen Info-Veranstaltung vorgestellt. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2019 beginnen. 

Die Mühlenstraße ist in keinem guten Zustand und wird den Ansprüchen ihrer Nutzer nicht mehr gerecht: Die Gehwege sind teilweise zu schräg und zu schmal, Fußgänger müssen immer wieder auf die Fahrbahn ausweichen. Auch sind die Querungsmöglichkeiten nicht behindertengerecht. Die Fahrbahn, die aus Kupferschlacke-Pflaster besteht, ist bei Nässe sehr rutschig. Gerade für Radfahrer, die die Fahrradstraße nutzen, bedeutet  das immer wieder eine Unfallgefahr. Die Straßenbeleuchtung ist veraltet, Bänke gibt es nicht. Eine Umgestaltung ist auch deshalb nötig, weil der zulässige Lärmpegel derzeit überschritten wird. 

Die Stadt möchte die 211 Meter lange Mühlenstraße zwischen Markt bis zum Mühlentor als attraktive innerstädtische Verkehrsanlage gestalten. Als Teil der Hauptroute soll sie weiterhin als Fahrradstraße mit zugelassenem Kraftfahrzeugverkehr ausgewiesen werden. Hinzu kommen eine neue Beleuchtung, Fahrradbügel und Bänke. Die Baumaßnahme wird aus Städtebaufördermitteln im Sanierungsgebiet „Innenstadt und Fleischervorstadt" finanziert.

Weiterführende Informationen:
Präsentation des Bauvorhabens - Infoveranstatung vom 5.9.2017
Protokoll 05.09.2017 Informationsveranstaltung Mühlenstraße
Aktennotiz, 1. Treffen AG Mühlenstraße, Entwurfsplanung

Beschluss vom 13.03.2018:Vorstellung der Planung Mühlenstraße

Präsentation zum Beschluss vom 13.03.2018

Weitere Straßensanierungen in der Planung

Noch in diesem Jahr wird der Start für den Ausbau des Ostseeküsten-Radweges im Abschnitt Ladebower Chaussee bis Gemeinde Neuenkirchen angestrebt. Geplant ist auch, den Straßenausbau in Ladebow zu beginnen. Die Arbeiten mit einem Volumen von über einer Million Euro sollen in Bauabschnitten erfolgen und werden bis 2019 andauern.

Verwaltung bereitet Straßensanierungen ab 2019 vor

Geplant werden derzeit Bauarbeiten in der Arndtstraße (Innenstadt), in der Tallinner und Stettiner Straße sowie Gedser Ring (Ostseeviertel Parkseite). Umgestaltet werden soll 2019 auch die Kreuzung Makarenkostraße/Ernst-Thälmann-Ring. Die 1,4 Millionen Euro teure Maßnahme sollte eigentlich 2017 beginnen. Allerdings ist die Vorbereitung der Bauarbeiten umfangreicher und komplexer als gedacht. Die Neugestaltung der Stettiner und Tallinner Straße sollte ursprünglich 2018 erfolgen, die Ausschreibung der Bauarbeiten kann jedoch noch nicht erfolgen, da die Problematik der Straßenausbaubeiträge nicht geklärt ist.

 

 

Instandsetzungen von Straßenabschnitten 2018

Insgesamt 560.000 Euro sind dafür eingeplant. Der Geh- und Radweg am Ochsensteg, der derzeit noch mit Betonsteinen gepflastert ist, wird asphaltiert. Zudem werden hier neue Lichtmasten aufgestellt. Der Bergring im Bereich Hof 2 in Friedrichshagen bekommt ebenfalls eine neue Asphaltdecke. Auf den Gehwegen in der  Hans-Beimler-Straße werden die alten 30 mal 30 Zentimeter großen Betonplatten durch Betonsteinpflaster ersetzt. Gleichzeitig werden die Querungshilfen an der Kreuzung zum Karl-Liebknecht-Ring erweitert. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Gützkower Landstraße sein. Auf dieser Hauptverkehrsstraße haben sich Spurrinnen und Absackungen gebildet. Hier soll der Einbau einer Asphaltdecke die Verkehrssicherheit erhöhen. Auch der grobkörnige Weg auf der Wallkrone zwischen Fleischerstraße und Martin-Luther-Straße ist inzwischen verschlissen. Dort wird  eine neue wassergebundene Decke eingebaut. Die beiden Zugänge sollen mit Asphalt versehen werden.

Sollten sich nach den Wintermonaten weitere Straßenschäden zeigen, könnten diese Planungen allerdings noch den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden.

Umgestaltung Hansering 1. Bauabschnitt

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald beabsichtigt die Umgestaltung des Hanserings in einem 1. Bauabschnitt zwischen dem Knotenpunkt Hansering/Stralsunder Straße/Steinbeckerstraße und Fangenturm. Hierfür hat das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern in der Förderperiode 2014-2020 dem Einsatz von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von bis zu 3,75 Mio. Euro zugestimmt.

Das Vorhaben ist ein wichtiges Ziel des städtebaulichen Rahmenplanes Innenstadt-Fleischervorstadt, der am 16.11.2015 von der Bürgerschaft beschlossen wurde. V.a. die Reduzierung der hohen Trennwirkung und die Integration von Radverkehrsanlagen in den Straßenraum des Hanserings sind von großer Bedeutung. Die Pflanzung der Baumreihen sowie die Anlage der Mittelinsel sind bereits in der kartographischen Darstellung des städtebaulichen Gesamtplanes aufgenommen.

 

Ausgangssituation

Konzipiert wurde der Hansering als autogerechte Verkehrsstraße zu Beginn der 1970er Jahre, verbunden mit dem Flächenabriss historischer Bausubstanz in der nordöstlichen Altstadt. Die Gestaltung entspricht bisher weitgehend unverändert der Zeit vor dem Bau der A20 und der Ortsumgehung und ist deutlich überdimensioniert mit hohen Trennwirkungen zwischen Altstadt und den städtebaulich aufgewerteten Bereichen am Ryck. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 km/h. Obwohl als Hauptroute im Radverkehrsplan Greifswald (2010) ausgewiesen, fehlt entlang des Hanserings im Abschnitt des 1. BA eine sichere Radwegeverbindung. Die touristisch bedeutsame Wasserkante des Ryck bietet in diesem Bereich kaum Aufenthaltsqualität.

 

Planungsverlauf

Die Vorplanung wurde durch das beauftragte Büro in der Orteilvertretung Innenstadt am 28.02.2018 und im Bauausschuss am 06.03.2018 öffentlich vorgestellt.

Zurzeit werden die Unterlagen der Entwurfsplanung erarbeitet. Der aktuelle Planungsstand soll der Ortsteilvertretung Innenstadt am 30.05.2018 und dem Bauausschuss am 06.06.2018 vorgestellt werden.

 

Weitere Informationen:

 

Präsentation Planung Umgestaltung Hansering 1. BA, Stand 02/2018 (pdf-Dokument, 4,3 Mb )

Präsentation Planung Umgestaltung Hansering 1. BA, Stand 05/2018 (pdf-Dokument, 4,5 Mb)

 

 

Kontakt:

 

Stadtbauamt,

Abt. Stadtentwicklung/untere Denkmalschutzbehörde:

E-Mail: stadtplanung(at)greifswald.de