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Große Tiefbaumaßnahmen

Die Universitäts- und Hansestadt wird auch in diesem Jahr zahlreiche Straßen sanieren oder grundhaft ausbauen. Zu den größten Vorhaben zählen die weitere Umgestaltung des Hanserings sowie der Arndtstraße in der Innenstadt, aber auch die Sanierung des Gedser Rings oder der Talliner Straße im Ostseeviertel. Viele der Straßenbaumaßnahmen werden mit Hilfe von EFRE- oder Städtebaufördermitteln umgesetzt.

Übersicht über aktuelle Tiefbaumaßnahmen

Umgestaltung des Hanserings

     

Auf der Baustelle Am Hansering gehen die Arbeiten zwischen der Stralsunder Straße und dem Fangenturm gut voran. Gut 50 Prozent des Baus sind bereits geschafft. Die Arbeiten liegen grundsätzlich sowohl im Zeit-, als auch im Kostenrahmen. Die südlichen Baufelder in Richtung Innenstadt sind fast fertiggestellt. Hier fehlt unter anderem noch ein Teil des Gehweges. Nachdem die Verkehrsführung auf die neue südliche Fahrbahn umgelegt wurde, begannen der Rückbau der nördlichen Fahrbahn entlang des Museumshafens sowie Leitungsarbeiten im Bereich der Promenade. Hier wurde zwischenzeitlich eine Sedimentationsanlage mit einem Durchmesser von 4 Metern eingebaut, die dafür sorgen soll, dass die Sedimente, die über die Straße ablaufen, abgefangen werden und nur reines Regenwasser in den Ryck läuft.

Um die Bauabläufe optimal zu gestalten und die Bauzeit effektiv zu nutzen und Raum für mögliche Ausweicharbeiten zu haben, werden die drei Baufelder entlang des Museumshafens zeitgleich bearbeitet. Die gesamte Baumaßnahme soll Anfang 2023 abgeschlossen sein. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 8,2 Millionen Euro. Davon werden 4,24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Weitere 1,2 Millionen Euro kommen als Sonderbedarfszuweisung vom Land sowie 1,67 Millionen Euro aus dem städtebaulichen Sondervermögen. Aktuelle Infos zum Baufortschritt finden Sie unter: Bautagebuch.

Im November 2020 begann die Umgestaltung des Hanserings zwischen dem Knotenpunkt Hansering/Stralsunder Straße/Steinbeckerstraße und Fangenturm. Hierdurch soll der südliche Museumshafen erheblich aufgewertet werden. Vorgesehen ist, die Fahrbahnen durch Baumalleen voneinander zu trennen. Durch die dreireihige Allee soll ab dem Fangenturm der Charakter der historischen Wallanlagen weitergeführt werden. Schmalere Fahrbahnen sollen zugleich einer breiteren Promenade entlang der Kaikante zugutekommen.

Weitere Informationen:
Präsentation Planung Umgestaltung Hansering 1. BA, Stand 02/2018 (pdf-Dokument, 4,3 Mb )
Präsentation Planung Umgestaltung Hansering 1. BA, Stand 05/2018 (pdf-Dokument, 4,5 Mb)

 

Spielplatz Am Stadtpark

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald plant den Neubau des Spielplatzes am Puschkinring, der zukünftig Spielplatz „Am Stadtpark“ heißen wird. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2021 und sollen voraussichtlich im Frühjahr 2022 abgeschlossen werden.

Der Spielplatz soll zu einer Hauptattraktion des Greifswalder Stadtparks ausgebaut werden. Vorgesehen ist ein altersübergreifender Abenteuerspielplatz, der auch behinderten Kindern Spielmöglichkeiten bietet und in Teilen barrierefrei zugänglich sein wird. Vielfältige Spielmöglichkeiten, Spielangebote für alle Altersklassen und ein insgesamt überdurchschnittlich hoher Spielwert sollen den Spielplatz auszeichnen. Um dem Motto „Abenteuer“ gerecht zu werden, werden langlebige und individuell geformte Spielgeräte aus Robinien-Holz verbaut.

Um die Wünsche von Kindern in die Planung einfließen zu lassen, wurden von September bis Oktober 2020 verschiedene Kitas, Schulen und andere Einrichtungen aus der unmittelbaren Umgebung beteiligt. Kinder konnten sich auf spielerische Weise einbringen und Ihre Wünsche zum Ausdruck bringen. Die Auswertung der Kinderbeteiligung sowie weiterführende Informationen zum Spielplatzbau können Sie dem Infopapier entnehmen.

Infopapier

Umgestaltung Tallinner Straße

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald führt die Erneuerung der Tallinner Straße zwischen Wolgaster Straße und Rigaer Straße durch. Die Fahrbahn und schon bestehende Parkflächen werden grundhaft ausgebaut, neue Längsparker errichtet und die Gehwege an die neue Straße bzw. die neuen Parkflächen angepasst. Die Befestigung der Fahrbahn Tallinner Straße erfolgt in Asphalt. Die Straßenentwässerung wird ebenfalls erneuert und an den bestehenden Kanal wieder angeschlossen.

Beim Umbau der Talliner Straße kommt es zu Verzögerungen, weil die Stadtwerke entschieden haben, die Fernwärmeleitung komplett zu erneuern. Hier musste deshalb noch einmal neu geplant werden, da jetzt die gesamte Straße im Vollausbau umgesetzt wird. Derzeit wird die Vergabe der Gewerke vorbereitet, Baustart könnte im Mai/Juni sein. Die Baukosten für die UHGW betragen rund 720.000,- € und werden mit Hilfe von Städtebaufördermitteln finanziert. Der entsprechende Antrag auf Einsatz von Städtebaufördermitteln ist gestellt.

Die neuen Längsparktaschen im Abschnitt Vilmer Weg und Wolgaster Straße werden mit Betonsteinen gepflastert. Für die bessere Erreichbarkeit der Postfiale werden eigens 3 Längsparker zwischen Eingang Kursana und Stettiner Straße angeordnet. Im Zusammenhang mit dem Ausbau wird auch die Beleuchtungsanlage mit sparsamer LED Technik erneuert. Zur Begrünung werden 2 Bäume, Rasen und Frühblüher gepflanzt.

Präsentation der Entwurfsplanung

Ausbau Heinrich-Heine-Straße

Die Stadt plant den Abschnitt zwischen Schillerplatz und B-Plan 118 der Heinrich-Heine-Straße auszubauen. Vorgesehen sind ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn sowie die Erneuerung der Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung. Die Stadtwerke werden in diesem Zusammenhang die Trinkwasserleitungen erneuern. Der Straßenraum soll so gestaltet werden, dass eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer unter Berücksichtigung des Verkehrsaufkommens in diesem Gebiet erreicht wird. Geplant ist es, in diesem Jahr die Planungsgrundlagen zu erarbeiten. Die bauliche Umsetzung soll 2022 erfolgen. Ein beauftragtes Ingenieurbüro hat 3 Varianten mit unterschiedlicher Straßenraumgestaltung erarbeitet. Sie unterscheiden sich in der Anordnung von Stellflächen, Pflanzinseln, Gehweg und in der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Variante 1: Tempo 30-Zone mit überfahrbarem Gehweg

Die Fahrbahnbreite beträgt 4,10 m und ermöglicht so den Begegnungsfall PKW/ PKW ohne, dass der überfahrbare Gehweg genutzt werden muss. Im Fall LKW / PKW erfolgt eine Mitbenutzung des Gehweges. Pflanzinseln sind nur im Gehwegbereich möglich, mit 0,95 m sehr schmal und führen nicht zu einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Plateauaufpflasterungen könnten vorgenommen werden.

Lageplan Variante 1 
Querprofil Variante 1


Variante 2: Verkehrsberuhigter Bereich

Die Mischverkehrsfläche weist keine Unterteilung in Fahrbahn und Gehweg auf. Zur Geschwindigkeitsreduzierung werden Pflanzinseln und PKW-Stellflächen angeordnet.

Lageplan Variante 2
Querprofil Variante 2

Variante 3: Tempo 30-Zone ohne Gehweg

Die Verkehrsfläche wird als Mischverkehrsfläche hergestellt. Ein überfahrbarer Radstreifen in Naturstein soll die Verkehrsfläche optisch schmaler wirken lassen. Beidseitiges Parken ergibt Einengungen, die zur Geschwindigkeitsreduzierung beitragen sollen.

Lageplan Variante 3
Querprofil Variante 3

Straße An den Wurthen

Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung zu Jahresbeginn 2021 wurde zwischenzeitlich vom beauftragten Ingenieurbüro die Vorplanung für die Umgestaltung der Straße An den Wurthen erarbeitet. Die entwickelten Varianten wurden am 22.09.2021 in der Ortsteilvertretung Innenstadt und am 28.09.2021 im Ausschuss für Bauwesen, Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Nachhaltigkeit öffentlich vorgestellt.

Die Stadt plant die Umgestaltung der Straße An den Wurthen. Ziel ist die Aufwertung dieses städtebaulich wichtigen Bereiches und die Sicherstellung der Erschließung der vorhandenen Wohn- und Gewerbenutzungen sowie des Bebauungsplanes Nr. 55 - Hafenstraße.

Vorgesehen ist ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn, die Anlage von Stellplätzen und beidseitigen Gehwegen. Die Erneuerung der Straßenentwässerung und der Straßenbeleuchtung ist ebenfalls Bestandteil dieser Maßnahme. Die Stadtwerke Greifswald GmbH und das Abwasserwerk werden in diesem Zusammenhang ihr Leitungssystem erneuern. Die Verlegung eines neuen Rahmenkanals soll zur Entlastung des bestehenden Regenwassersystems beitragen. Zu beachten sind die vorhandenen Bäume sowie die Lage der Straße im direkten Umfeld des Alten Friedhofs. An der Einmündung in die Wolgaster Straße soll zur Gewährleistung der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit eine Ampel errichtet werden.

Die Umgestaltung soll mit Hilfe von Städtebaufördermitteln finanziert werden. Ein Baubeginn wird für 2023 anvisiert. Die Stadtverwaltung beabsichtigt mit der Neuaufteilung des Straßenraumes, die Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer unter Berücksichtigung des künftigen Verkehrsaufkommens einschließlich des öffentlichen Busverkehrs zu verbessern.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung konnten die Bürger*innen zu den vorgeschlagenen Gestaltungsideen ihre Meinung äußern und Hinweise geben.

Lageplan Variante 1
Lageplan Variante 2
Lageplan Variante 3
Variante 1 An den Wurthen
Variante 2 An den Wurthen
Variante 3 An den Wurthen

Bis zum Ende des Beteiligungszeitraums sind 48 Mails mit Hinweisen, Ergänzungen und Vorschlägen zur Umgestaltung der Straße An den Wurthen eingegangen. Diese wurden einzelnen Themenbereichen zugeordnet und bezüglich des weiteren Vorgehens erläutert. Unterschiedliche Vorschläge, die zu einem Themenbereich gehören, werden gemeinsam aufgeführt und mit „/“ getrennt. Dadurch werden gleichzeitig die teilweise recht gegensätzlichen Meinungen deutlich.

 

Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung An den Wurthen

Umgestaltung des Gedser Rings

Der Gedser Ring im Stadtteil Ostseeviertel Parkseite wird zwischen der Rigaer Straße bis zum bereits sanierten Bereich vor der Montessori Schule ausgebaut. Die Sanierung des Gedser Rings im Ostseeviertel einschließlich neuer Parkplätze und Beleuchtung sollte ursprünglich im letzten Jahr fertig gestellt werden. Allerdings zeigte sich, dass der alte Beton zu brüchig für einen Straßenaufbau war, um darauf den Asphalt aufzutragen, sodass sich die Stadt für einen Vollausbau entschied. Es ist geplant, die Arbeiten voraussichtlich im Mai abzuschließen.

Die Umgestaltung erfolgt in zwei Abschnitten. Im ersten Bereich zwischen der Rigaer Straße und dem Parkzugang wird die Fahrbahn inklusive Unterbau voll ausgebaut. Im anschließenden Abschnitt wird die Fahrbahn saniert und die vorhandenen Parkplätze neu hergestellt. An den Zugängen zum Stadtpark werden neue Bänke aufgestellt und die Holzpoller durch Granitpoller ersetzt. Elf neue LED-Leuchten erhellen künftig die Parkplätze und die Eingänge zum Park. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sind zwei Aufpflasterungen geplant – sowohl am westlichen als auch am südlichen Zugang zum Stadtpark. Die Kosten belaufen sich auf ca. eine Million Euro. Der Ausbau wird ebenfalls mit Städtebaufördermitteln finanziert.

Weiterführende Informationen:

Umgestaltung Arndtstraße

Baustart Arndtstraße 2.BA

 

Anfang Mai beginnen die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Wiesen- und Goethestraße, einschließlich eines Teilstücks der Goethestraße. Diese werden durch die Greifswalder Niederlassung der Firma Strabag übernommen und voraussichtlich bis Herbst 2023 dauern.

 

Aufgrund der räumlichen Beengtheit muss die Straße in der Woche ab 9. Mai voll gesperrt werden. Die Erreichbarkeit, vor allem der Schule, durch Fußgänger und Radfahrer ist aber weiterhin gewährleistet.

Ausweichparkplätze für Anwohnerparken mit Parkausweis stehen in begrenztem Maße weiterhin in der Burgstraße zur Verfügung. Die Stadtverwaltung empfiehlt allerdings die Nutzung des Parkplatzes Am Theater. In Abstimmung mit der Greifswalder Parkraumbewirtschaftungsgesellschaft (GPG) stehen hier Parkplätze für die Anwohnerinnen und Anwohner für eine angemessene Gebühr zur Verfügung (Kontakt unter 03834 855901 oder info@parkraumbewirtschaftung-greifswald.de).

 

 

Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt der Arndtstraße zwischen Wiesen- und Burgstraße sind abgeschlossen. Am Montag, dem 25. April, gegen Mittag kann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Der Abschnitt war in den vergangenen elf Monaten grundlegend umgestaltet worden. So wurde die Straße neu asphaltiert, auch die Gehwege und Parktaschen wurden neu angelegt und gepflastert. Parallel dazu erneuerten die Stadtwerke die Hausanschlüsse für Gas und Trinkwasser. Zehn neue LED-Leuchten, fünf Mehlbeeren-Bäume, 28 Fahrradbügel und ein neuer Papierkorb runden die Ausstattung ab.

Anfang Mai sollen die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Wiesen- und Goethestraße, einschließlich eines Teilstücks der Goethestraße, beginnen. Diese werden durch die Greifswalder Niederlassung der Firma Strabag übernommen und voraussichtlich bis Herbst 2023 dauern. Aufgrund der räumlichen Beengtheit muss die Straße voraussichtlich in der Woche ab 9. Mai voll gesperrt werden. Die Erreichbarkeit, vor allem der Schule, durch Fußgänger und Radfahrer ist aber weiterhin gewährleistet.

Die Umgestaltung der Arndtstraße ist aus verschiedenen Gründen notwendig. Vor allem die Feuerwehr benötigt mehr Bewegungs- und Aufstellflächen, um im Notfall schneller einsatzbereit zu sein. Darüber hinaus wünschten sich die Radfahrenden mehr Fahrradstellplätze auch für Lastenräder. Die Kosten für den Straßenausbau in diesem Bauabschnitt belaufen sich auf rund 1,6 Million Euro und werden ebenfalls über Städtebaufördermittel finanziert. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen und zeitweisen Lärmbelästigungen vor allem beim Fräsen und beim Fahrbahnaufbruch kommen wird.

Ausbau der Kuhstraße und Roßmühlenstraße

Voraussichtlich im Sommer soll die Umgestaltung der Kuhstraße mit einem Abschnitt der Roßmühlenstraße zwischen Kuh- und Brüggstraße starten. Der genaue Baubeginn hängt ab vom Baufortschritt im Hansering. Die Fahrbahn in der Roßmühlenstraße wird asphaltiert, die Kuhstraße bekommt Natursteingroßpflaster. Beidseitig werden Gehwege angelegt. Neben neuen Leuchten wird auch die Straßenentwässerung neu hergestellt. Die Kuhstraße soll künftig an den Hansering angebunden werden. Geplant ist, dass Verkehrsteilnehmer aus der Kuhstraße nach rechts auf den Hansering abbiegen und vom Hansering kommend rechts in die Kuhstraße einfahren. Soweit möglich, werden Parkmöglichkeiten entlang der westlichen Kuhstraße ausgewiesen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,204 Millionen Euro und werden über Städtebaufördermittel finanziert.

Präsentation des Entwurfs der Fachplanung, Stand 10.9.2020

Parkplatz an der Klosterruine Eldena

  

Für die Umgestaltung des Parkplatzes an der Klosterruine zum Park & Ride-Parkplatz haben die Bauarbeiten begonnen. Die Fläche ist deshalb für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt. Die Wertstoffsammelbehälter wurden auf den gegenüberliegenden Parkplatz umgesetzt. Zunächst wird die Regenwasserableitung verlegt. Anschließend wird das Areal befestigt und barrierefrei gestaltet. Es wird eine Buswendeschleife inklusive einer barrierefreien Bushaltestelle mit Buswartehalle entstehen. Dafür wird an der Einmündung Wolgaster Landstraße/Straße Am Teich eine neue Lichtsignalanlage mit Blindensignalisierung errichtet. Hinzu kommt eine WC-Anlage mit 3 Toiletten, eine davon behindertengerecht. Auch Fahrradbügel und Fahrradboxen werden integriert. Die Umgestaltung soll im Dezember 2022 abgeschlossen sein. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 1,8 Millionen Euro. Das Land fördert das Vorhaben mit knapp 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Lageplan

Erschließungsstraßen im Wohngebiet Am Elisenpark (B-Plan 13)

Gut voran kommt die Erschließung des neuen Wohngebietes Am Elisenpark. Hier sollen alle Arbeiten für die neuen Straßen und Gehwege im Dezember 2022 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist im Frühjahr geplant. Dann können auch die ersten Häuslebauer starten. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,25 Million Euro. Für diese Maßnahme stehen keine Fördermittel zur Verfügung.

Instandsetzungen von Straßenabschnitten sowie Geh- und Radwegen

Parallel zu den Sanierungen ist geplant, zahlreiche Geh- und Radwege sowie Straßenabschnitte im gesamten Stadtgebiet instand zu setzen. 

Friedrichshagen, Bergweg, Fahrbahn

Dostojewskistr., Gehwege

Tolstoistraße, M.-Gorki-Str., Fahrbahn und Gehwege

Einsteinstraße und Parkplatz, Fahrbahn und Gehwege

Gützkower Landstr., Fahrbahn

Dubnaring, Gehwege

Gaußstraße, Gehwege

 

Kürzlich abgeschlossene Tiefbaumaßnahmen

Instandsetzung der Uferbefestigung Museumshafen


Bevor die Umgestaltung des Hanserings beginnen kann, muss zunächst die Uferbefestigung des Rycks saniert werden. Die alte Spundwand, die aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt und teilweise noch original erhalten ist, ist nicht mehr standfest. Sie soll durch eine neue Stahlspundwand verstärkt werden. Baubeginn war im Juni 2020. Die Fertigstellung ist zur Jahresmitte 2021 geplant. Hier kommen Sie zum Bautagebuch

Präsentation der Entwurfs- und Ausführungsplanung

Ausbau des Knotenpunktes Ernst-Thälmann-Ring/Makarenkostraße

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat den Knotenpunkt Ernst-Thälmann-Ring/Makarenkostraße zu einer sicheren und leistungsfähigen Verkehrsanlage ausgebaut. Ziel war es, die Verkehrsanlage nach den neuesten Regeln der Technik zu erneuern. In diesem Zusammenhang erfolgte die Anordnung einer Tempo-30-Zone und die Schaffung umfassender Einrichtungen für die Schulwegsicherung. Besondere Berücksichtigung finden die Schüler, die in unterschiedlichster Form den Bereich frequentieren, die große Anzahl an Radfahrern, die Einrichtungen des ÖPNV und die Erfordernisse der Barrierefreiheit. Die Ausgestaltung mit begrünten Mittelstreifen, Strauchrabatten und Frühblühern ist ein wichtiger Beitrag, positive Akzente zu setzen, um das Stadtgebiet an diesem markanten Punkt aufzuwerten.

Die im Baubereich befindlichen Abschnitte des Ernst-Thälmann-Rings und der Makarenkostraße befinden sich im Fördergebiet „Stadtumbau Schönwalde II“. Die Baukosten für die Stadt betragen ca. 2 Millionen Euro und werden mit Städtebaufördermitteln finanziert. Die Stadtwerke Greifswald investieren ca. 150.000 Euro. Ausführende Firma vor Ort ist die TVS Tief- und Verkehrsbau Stralsund GmbH.

  

Weiterführende Informationen:

Lagepläne:

Regelquerschnitte:

Ersatz und Erweiterung der Straßenbeleuchtungsanlage im Stadtteil Ladebow

     

Mit dem Ausbau der Straßen Hugo-Finke-Straße, Clara-Zetkin-Straße  und dem Gehweg in der Max-Reimann-Straße wurden auch die Straßenbeleuchtung erneuert. Ziel ist es mit der energetischen Umrüstung der Beleuchtungsanlagen die Betriebskosten zu senken und CO2 zu reduzieren.

Im Bestand befanden sich hauptsächlich Betonmaste mit Aufsatzleuchten aus dem Jahr 1982. Nur in der Hugo-Finke Straße waren Anfang der 1990 Jahr neue Leuchten aufgestellt worden. Für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung konnten Fördermittel eingeworben werden.

Die Förderung erfolgt mit einer Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommerns zur Umsetzung von Klimaschutz-Projekten in Verbindung mit Mittel aus dem „Europäischen Fond für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt in 3 Bauabschnitten.

1. Bauabschnitt: Clara-Zetkin-Straße 2-6: Baubeginn war im Juli 2018. Die Arbeiten dauerten insgesamt 4 Monate. In diesem Abschnitt wurden 7 Leuchten neu gesetzt. Die Herstellungskosten betragen 20.900 €.

2. Bauabschnitt: Hugo-Finke-Straße, Clara-Zetkin-Straße bis zur Max-Reimann-Straße: Die Arbeiten dauerten insgesamt von Mai 2019 bis Oktober 2019. In diesem Abschnitt wurden bei 12 Leuchten nur die Mastaufsatzleuchte ausgetauscht. Im Unterabschnitt von der Clara-Zetkin-Straße 18 bis zur Max-Reimann-Straße wurden 5 neue Leuchten aufgestellt. Die Baukosten betragen rund 36.600 €.

3. Bauabschnitt: Gehweg Max-Reimann-Straße: Beginn des letzten Abschnittes war im November 2019. Die Arbeiten dauerten insgesamt 8 Monate. In diesem Abschnitt wurden 14 Leuchten ausgetauscht und durch neue ersetzt.

Es wurden insgesamt 27 komplett neue Leuchten montiert. Bei 12 Leuchten wurden die Lichtpunkte ausgetauscht.

Bestandsbeleuchtung

Bestandsplan 1. BA

Bestandsplan 2. BA

Bestandsplan 3. BA