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Große Tiefbaumaßnahmen

Die Universitäts- und Hansestadt wird auch in diesem Jahr zahlreiche Straßen sanieren oder grundhaft ausbauen. Zu den größten Vorhaben zählen die weitere Umgestaltung des Hanserings sowie der Arndtstraße in der Innenstadt, aber auch die Sanierung des Gedser Rings oder der Talliner Straße im Ostseeviertel. Viele der Straßenbaumaßnahmen werden mit Hilfe von EFRE- oder Städtebaufördermitteln umgesetzt.

Übersicht über aktuelle Tiefbaumaßnahmen

Umgestaltung des Hanserings

Logo Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)     

Auf der Baustelle Am Hansering gehen die Arbeiten zwischen der Stralsunder Straße und dem Fangenturm gut voran. Gut 50 Prozent des Baus sind bereits geschafft. Die Arbeiten liegen grundsätzlich sowohl im Zeit-, als auch im Kostenrahmen. Die südlichen Baufelder in Richtung Innenstadt sind fast fertiggestellt. Hier fehlt unter anderem noch ein Teil des Gehweges. Nachdem die Verkehrsführung auf die neue südliche Fahrbahn umgelegt wurde, begannen der Rückbau der nördlichen Fahrbahn entlang des Museumshafens sowie Leitungsarbeiten im Bereich der Promenade. Hier wurde zwischenzeitlich eine Sedimentationsanlage mit einem Durchmesser von 4 Metern eingebaut, die dafür sorgen soll, dass die Sedimente, die über die Straße ablaufen, abgefangen werden und nur reines Regenwasser in den Ryck läuft.

Um die Bauabläufe optimal zu gestalten und die Bauzeit effektiv zu nutzen und Raum für mögliche Ausweicharbeiten zu haben, werden die drei Baufelder entlang des Museumshafens zeitgleich bearbeitet. Die gesamte Baumaßnahme soll Anfang 2023 abgeschlossen sein. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 8,2 Millionen Euro. Davon werden 4,24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Weitere 1,2 Millionen Euro kommen als Sonderbedarfszuweisung vom Land sowie 1,67 Millionen Euro aus dem städtebaulichen Sondervermögen. Aktuelle Infos zum Baufortschritt finden Sie unter: Bautagebuch.

Im November 2020 begann die Umgestaltung des Hanserings zwischen dem Knotenpunkt Hansering/Stralsunder Straße/Steinbeckerstraße und Fangenturm. Hierdurch soll der südliche Museumshafen erheblich aufgewertet werden. Vorgesehen ist, die Fahrbahnen durch Baumalleen voneinander zu trennen. Durch die dreireihige Allee soll ab dem Fangenturm der Charakter der historischen Wallanlagen weitergeführt werden. Schmalere Fahrbahnen sollen zugleich einer breiteren Promenade entlang der Kaikante zugutekommen.

Weitere Informationen:
Präsentation Planung Umgestaltung Hansering 1. BA, Stand 02/2018 (pdf-Dokument, 4,3 Mb )
Präsentation Planung Umgestaltung Hansering 1. BA, Stand 05/2018 (pdf-Dokument, 4,5 Mb)

Lagenplan1

Lageplan2

Lageplan3

 

Umgestaltung Tallinner Straße

Am Montag, dem 1. August 2022, startete die Umgestaltung der Tallinner Straße im Ostseeviertel-Parkseite. Zunächst wird in einem ersten Bauabschnitt zwischen Wolgaster Straße und Stettiner Straße begonnen. Die Einfahrt von der Wolgaster Straße sowie der Knotenpunkt Tallinner Straße/Stettiner Straße ist für den Verkehr voll gesperrt. Die Stettiner Straße kann demnach nur über den Trelleborger Weg erreicht werden. Die Tallinner Straße selbst kann von der Rigaer Straße bis kurz vor der Einmündung Stettiner Straße befahren werden. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert. Der Fuß- und Radverkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt.

Weiterhin werden die Bushaltestellen, welche sich in der Rigaer Straße befinden, in dieser Zeit nicht angefahren. An den betroffenen Haltestellen werden Aushänge auf die Änderung hinweisen. Eine Ersatzhaltestelle wird an der Wolgaster Straße stadtauswärts kurz vor der Einmündung in die Koitenhäger Landstraße eingerichtet.

Die Fahrbahn der Tallinner Straße und schon bestehende Parkflächen werden grundhaft ausgebaut, neue Längsparkplätze errichtet und die Gehwege an die neue Straße bzw. die neuen Parkflächen angepasst. Die Befestigung der Fahrbahn erfolgt in Asphalt. Die Straßenentwässerung wird ebenfalls erneuert und an den bestehenden Kanal wieder angeschlossen. Auch die Fernwärmeleitung wird seitens der Stadtwerke Greifswald vollständig erneuert. Im Zusammenhang mit der Umgestaltung wird auch die Beleuchtungsanlage mit sparsamer LED Technik erneuert. Zur Begrünung werden zwei Bäume, Rasen und Frühblüher gepflanzt. Der erste Bauabschnitt wird voraussichtlich Ende 2022 fertiggestellt. 

Die Gesamtmaßnahme hat ein Auftragsvolumen von ca. 1,1 Millionen Euro, wovon rund 465.000 Euro Städtebaufördermittel vom Land M-V zur Verfügung gestellt wurden.

Präsentation der Entwurfsplanung

Ausbau Heinrich-Heine-Straße

Die Stadt plant den Abschnitt zwischen Schillerplatz und B-Plan 118 der Heinrich-Heine-Straße auszubauen. Vorgesehen sind ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn sowie die Erneuerung der Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung. Die Stadtwerke werden in diesem Zusammenhang die Trinkwasserleitungen erneuern. Der Straßenraum soll so gestaltet werden, dass eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer unter Berücksichtigung des Verkehrsaufkommens in diesem Gebiet erreicht wird. Geplant ist es, in diesem Jahr die Planungsgrundlagen zu erarbeiten. Die bauliche Umsetzung soll 2022 erfolgen. Ein beauftragtes Ingenieurbüro hat 3 Varianten mit unterschiedlicher Straßenraumgestaltung erarbeitet. Sie unterscheiden sich in der Anordnung von Stellflächen, Pflanzinseln, Gehweg und in der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Variante 1: Tempo 30-Zone mit überfahrbarem Gehweg

Die Fahrbahnbreite beträgt 4,10 m und ermöglicht so den Begegnungsfall PKW/ PKW ohne, dass der überfahrbare Gehweg genutzt werden muss. Im Fall LKW / PKW erfolgt eine Mitbenutzung des Gehweges. Pflanzinseln sind nur im Gehwegbereich möglich, mit 0,95 m sehr schmal und führen nicht zu einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Plateauaufpflasterungen könnten vorgenommen werden.

Lageplan Variante 1 
Querprofil Variante 1


Variante 2: Verkehrsberuhigter Bereich

Die Mischverkehrsfläche weist keine Unterteilung in Fahrbahn und Gehweg auf. Zur Geschwindigkeitsreduzierung werden Pflanzinseln und PKW-Stellflächen angeordnet.

Lageplan Variante 2
Querprofil Variante 2

Variante 3: Tempo 30-Zone ohne Gehweg

Die Verkehrsfläche wird als Mischverkehrsfläche hergestellt. Ein überfahrbarer Radstreifen in Naturstein soll die Verkehrsfläche optisch schmaler wirken lassen. Beidseitiges Parken ergibt Einengungen, die zur Geschwindigkeitsreduzierung beitragen sollen.

Lageplan Variante 3
Querprofil Variante 3

Straße An den Wurthen

Nach der Öffentlichkeitsbeteiligung zu Jahresbeginn 2021 wurde zwischenzeitlich vom beauftragten Ingenieurbüro die Vorplanung für die Umgestaltung der Straße An den Wurthen erarbeitet. Die entwickelten Varianten wurden am 22.09.2021 in der Ortsteilvertretung Innenstadt und am 28.09.2021 im Ausschuss für Bauwesen, Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Nachhaltigkeit öffentlich vorgestellt.

Die Stadt plant die Umgestaltung der Straße An den Wurthen. Ziel ist die Aufwertung dieses städtebaulich wichtigen Bereiches und die Sicherstellung der Erschließung der vorhandenen Wohn- und Gewerbenutzungen sowie des Bebauungsplanes Nr. 55 - Hafenstraße.

Vorgesehen ist ein grundhafter Ausbau der Fahrbahn, die Anlage von Stellplätzen und beidseitigen Gehwegen. Die Erneuerung der Straßenentwässerung und der Straßenbeleuchtung ist ebenfalls Bestandteil dieser Maßnahme. Die Stadtwerke Greifswald GmbH und das Abwasserwerk werden in diesem Zusammenhang ihr Leitungssystem erneuern. Die Verlegung eines neuen Rahmenkanals soll zur Entlastung des bestehenden Regenwassersystems beitragen. Zu beachten sind die vorhandenen Bäume sowie die Lage der Straße im direkten Umfeld des Alten Friedhofs. An der Einmündung in die Wolgaster Straße soll zur Gewährleistung der Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit eine Ampel errichtet werden.

Die Umgestaltung soll mit Hilfe von Städtebaufördermitteln finanziert werden. Ein Baubeginn wird für 2023 anvisiert. Die Stadtverwaltung beabsichtigt mit der Neuaufteilung des Straßenraumes, die Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer unter Berücksichtigung des künftigen Verkehrsaufkommens einschließlich des öffentlichen Busverkehrs zu verbessern.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung konnten die Bürger*innen zu den vorgeschlagenen Gestaltungsideen ihre Meinung äußern und Hinweise geben.

Lageplan Variante 1
Lageplan Variante 2
Lageplan Variante 3
Variante 1 An den Wurthen
Variante 2 An den Wurthen
Variante 3 An den Wurthen

Bis zum Ende des Beteiligungszeitraums sind 48 Mails mit Hinweisen, Ergänzungen und Vorschlägen zur Umgestaltung der Straße An den Wurthen eingegangen. Diese wurden einzelnen Themenbereichen zugeordnet und bezüglich des weiteren Vorgehens erläutert. Unterschiedliche Vorschläge, die zu einem Themenbereich gehören, werden gemeinsam aufgeführt und mit „/“ getrennt. Dadurch werden gleichzeitig die teilweise recht gegensätzlichen Meinungen deutlich.

Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung An den Wurthen

Umgestaltung Arndtstraße

Baustart des 2. Bauabschnitts in der Arndtstraße

Anfang Mai beginnen die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Wiesen- und Goethestraße, einschließlich eines Teilstücks der Goethestraße. Diese werden durch die Greifswalder Niederlassung der Firma Strabag übernommen und voraussichtlich bis Herbst 2023 dauern.

Aufgrund der räumlichen Beengtheit muss die Straße in der Woche ab 9. Mai voll gesperrt werden. Die Erreichbarkeit, vor allem der Schule, durch Fußgänger und Radfahrer ist aber weiterhin gewährleistet.

Ausweichparkplätze für Anwohnerparken mit Parkausweis stehen in begrenztem Maße weiterhin in der Burgstraße zur Verfügung. Die Stadtverwaltung empfiehlt allerdings die Nutzung des Parkplatzes Am Theater. In Abstimmung mit der Greifswalder Parkraumbewirtschaftungsgesellschaft (GPG) stehen hier Parkplätze für die Anwohnerinnen und Anwohner für eine angemessene Gebühr zur Verfügung (Kontakt unter 03834 855901 oder info@parkraumbewirtschaftung-greifswald.de).

Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt der Arndtstraße zwischen Wiesen- und Burgstraße sind abgeschlossen. Am Montag, dem 25. April, gegen Mittag kann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Der Abschnitt war in den vergangenen elf Monaten grundlegend umgestaltet worden. So wurde die Straße neu asphaltiert, auch die Gehwege und Parktaschen wurden neu angelegt und gepflastert. Parallel dazu erneuerten die Stadtwerke die Hausanschlüsse für Gas und Trinkwasser. Zehn neue LED-Leuchten, fünf Mehlbeeren-Bäume, 28 Fahrradbügel und ein neuer Papierkorb runden die Ausstattung ab.

Anfang Mai sollen die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Wiesen- und Goethestraße, einschließlich eines Teilstücks der Goethestraße, beginnen. Diese werden durch die Greifswalder Niederlassung der Firma Strabag übernommen und voraussichtlich bis Herbst 2023 dauern. Aufgrund der räumlichen Beengtheit muss die Straße voraussichtlich in der Woche ab 9. Mai voll gesperrt werden. Die Erreichbarkeit, vor allem der Schule, durch Fußgänger und Radfahrer ist aber weiterhin gewährleistet.

Die Umgestaltung der Arndtstraße ist aus verschiedenen Gründen notwendig. Vor allem die Feuerwehr benötigt mehr Bewegungs- und Aufstellflächen, um im Notfall schneller einsatzbereit zu sein. Darüber hinaus wünschten sich die Radfahrenden mehr Fahrradstellplätze auch für Lastenräder. Die Kosten für den Straßenausbau in diesem Bauabschnitt belaufen sich auf rund 1,6 Million Euro und werden ebenfalls über Städtebaufördermittel finanziert. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass es während der Bauarbeiten zu Einschränkungen und zeitweisen Lärmbelästigungen vor allem beim Fräsen und beim Fahrbahnaufbruch kommen wird.

Umgestaltung der Kuhstraße und Roßmühlenstraße

Im Zuge der Umgestaltung der Kuh- und Roßmühlenstraße startete am Montag, dem 1. August 2022, der erste Bauabschnitt in der Roßmühlenstraße zwischen Kuh- und Brüggstraße. Auf einer Länge von 60 Metern werden hier die Fahrbahn und Gehwege neu ausgebaut. Ab diesem Zeitpunkt wird das Teilstück der Roßmühlenstraße zwischen Kuh- und Brüggstraße in beide Richtungen voll gesperrt. Im ersten Schritt wird dann die Fahrbahn zurückgebaut und ein neuer Regenwasserkanal eingebaut. Gehwege und Hauseingänge bleiben zunächst uneingeschränkt nutzbar. Die Maßnahme soll bis Ende diesen Jahres fertiggestellt werden.

An den ersten Bauabschnitt schließt sich abhängig von der Witterung voraussichtlich ab März nächsten Jahres der zweite Abschnitt in der Kuhstraße zwischen Roßmühlenstraße und Hansering mit einer Länge von 93 Metern an. Auch hier werden die Fahrbahn und Gehwege grundhaft erneuert. Das Ende der gesamten Baumaßnahme ist für die Jahresmitte 2023 geplant.

Die Fahrbahn in der Roßmühlenstraße wird asphaltiert, die Kuhstraße bekommt Granitgroßpflaster. Beidseitig werden Gehwege angelegt, die eine Befestigung aus Granitkleinpflaster mit einem Gehband aus Betonplatten erhalten. Neben neuen Leuchten wird auch die Straßenentwässerung neu hergestellt. Die Kuhstraße soll künftig an den Hansering angebunden werden. Geplant ist, dass Verkehrsteilnehmende aus der Kuhstraße nach rechts auf den Hansering abbiegen und vom Hansering kommend rechts in die Kuhstraße einfahren können. Entlang der westlichen Kuhstraße entstehen drei Parkmöglichkeiten und es werden fünf Bäume gepflanzt.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,204 Millionen Euro, von denen 1,0234 Millionen Euro über Städtebaufördermittel finanziert werden.

Präsentation des Entwurfs der Fachplanung, Stand 10.9.2020

Parkplatz an der Klosterruine Eldena

Logo Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)  

Für die Umgestaltung des Parkplatzes an der Klosterruine zum Park & Ride-Parkplatz haben die Bauarbeiten begonnen. Die Fläche ist deshalb für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt. Die Wertstoffsammelbehälter wurden auf den gegenüberliegenden Parkplatz umgesetzt. Zunächst wird die Regenwasserableitung verlegt. Anschließend wird das Areal befestigt und barrierefrei gestaltet. Es wird eine Buswendeschleife inklusive einer barrierefreien Bushaltestelle mit Buswartehalle entstehen. Dafür wird an der Einmündung Wolgaster Landstraße/Straße Am Teich eine neue Lichtsignalanlage mit Blindensignalisierung errichtet. Hinzu kommt eine WC-Anlage mit 3 Toiletten, eine davon behindertengerecht. Auch Fahrradbügel und Fahrradboxen werden integriert. Die Umgestaltung soll im Dezember 2022 abgeschlossen sein. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 1,8 Millionen Euro. Das Land fördert das Vorhaben mit knapp 1,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Lageplan

Erschließungsstraßen im Wohngebiet Am Elisenpark (B-Plan 13)

Der erste Bauabschnitt für die Erschließung des Bebauungsplangebiets Nr. 13 „Am Elisenpark“ ist im Juli 2022 fertiggestellt worden. Damit sind die baulichen Voraussetzungen geschaffen, damit schon bald die ersten Eigenheime in dem neuen Wohngebiet entstehen können.

Es wurden mehrere neue Planstraßen mit einer Gesamtlänge von rund 900 Metern errichtet. Sie führen von der eigentlichen Zufahrtsstraße – der Straße Am Elisenpark – mit kleineren Stichstraßen durch das neue Wohngebiet. Die Arbeiten hierfür begannen im Sommer 2021 und sind bereits weit vorangeschritten. Die Stadtwerke Greifswald und das Abwasserwerk verlegten neue Regenwasser- und Schmutzwasserleitungen, sowie die Leitungen für Trinkwasser, Gas und Strom. Anschließend erfolgte der Straßenaufbau durch die Firma Tief- und Verkehrsbau Stralsund. Bis jetzt wurden rund 600 Quadratmeter Straße und noch einmal 300 Quadratmeter Geh- und Radweg asphaltiert, hinzu kommen 4.000 Quadratmeter Pflasterfläche für Straßen- und Gehwege. Insgesamt 34 neue LED-Leuchten werden das Wohngebiet erhellen. Für ein grünes Umfeld sorgen 14 neue Bäume, 135 Sträucher und rund 3.000 Blumenzwiebeln.

Das Bebauungsgebiet umfasst insgesamt 22 Hektar. Große Teile des Landes gehören der Universitäts- und Hansestadt, aber auch Privatinvestoren haben hier Grundbesitz. Das gesamte Areal bietet Raum für 120 Ein- oder Zweifamilienhäuser, hinzu kommen Gebiete, die für den Geschosswohnungsbau vorgesehen sind. Die Stadt vermarktet insgesamt 64 Grundstücke, davon sind 51 für Einfamilienhäuser vorgesehen, 5 für Stadtvillen mit 2 bis 3 Wohneinheiten, sowie acht Grundstücke für Mehrgeschosser, in denen sozialer und bezahlbarer Wohnraum sowie Wohneigentum entstehen soll. Ein Großteil der Grundstücke ist bereits verkauft. Es gibt eine große Warteliste, die mehr Interessenten umfasst als Grundstücke vorhanden sind. Der Kita-Eigenbetrieb Hanse-Kinder errichtet hier eine neue Kindertagesstätte.

Instandsetzungen von Straßenabschnitten sowie Geh- und Radwegen

Parallel zu den Sanierungen ist geplant, zahlreiche Geh- und Radwege sowie Straßenabschnitte im gesamten Stadtgebiet instand zu setzen.

  • Friedrichshagen, Bergweg, Fahrbahn
  • Dostojewskistr., Gehwege
  • Tolstoistraße, M.-Gorki-Str., Fahrbahn und Gehwege
  • Einsteinstraße und Parkplatz, Fahrbahn und Gehwege
  • Gützkower Landstr., Fahrbahn
  • Dubnaring, Gehwege
  • Gaußstraße, Gehwege

Kürzlich abgeschlossene Tiefbaumaßnahmen

Umgestaltung des Gedserrings

Die Umgestaltung des Gedserrings im Stadtteil Ostseeviertel-Parkseite zwischen der Rigaer Straße bis zum bereits sanierten Bereich vor der Montessori Schule ist abgeschlossen. Nach über einjähriger Bauzeit erfolgte im August 2022 die technische und formelle Abnahme.

Die Fahrbahn inklusive Unterbau wurde ausgebaut. Auch die Zugänge zum angrenzenden Stadtpark wurden neu gestaltet. Insgesamt sieben neue Bänke laden künftig zum Verweilen ein. Die alten Holzpoller wurden durch attraktive Granitpoller ersetzt. Elf neue LED-Leuchten erhellen ab sofort die Parkplätze und die Eingänge zum Park. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wurden zwei Aufpflasterungen innerhalb der Fahrbahn aufgebracht – sowohl am westlichen als auch am südlichen Zugang zum Stadtpark.

Der an der westlichen Kurve des Gedserrings gelegene große Platz mit den drei Stadtparkzugängen wurde zu einem attraktiven Aufenthaltsort umgestaltet. Auf kreative Weise wurde versucht, das für das Ostseeviertel naheliegende Thema „Ostsee“ aufzugreifen. Wichtigstes Zierelement des Areals ist eine gepflasterte Karte der Ostsee in der Größe von 10 mal 5 Metern. Umrisse und Fläche der Ostsee wurden mit dunklem Basaltpflaster ausgearbeitet, eingebettet in eine Ellipse aus grauem Granitpflaster. Zusätzlich wurden die Standorte der wichtigsten Küstenstädte der Ostsee mit einem einzelnen Backstein-Pflasterstein versehen. Greifswald und Lübeck sind ebenso vertreten wie die Städte Danzig, Königsberg, Riga, Tallinn, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm, Kopenhagen und Oslo. Die gepflasterte Karte soll die Neugier der Betrachter wecken und zum Mitdenken anregen, da keine Orte namentlich beschriftet sind. Das Ensemble wird von einer Kompassrose begleitet, welche den geographischen Bezug unterstreichen soll.

Am Rand der Fläche wurden außerdem drei große, speziell ausgesuchte, ostseetypische Findlinge platziert. Diese sind nicht nur schön anzusehen, sondern können auch von Groß und Klein beklettert oder als Sitzgelegenheiten genutzt werden.

Ab dem Herbst 2022 werden zudem eine große Kiefer mit dünenartiger Unterpflanzung sowie eine Schwedische Mehlbeere den Platz zieren. Ebenso werden 9.000 Narzissen und Krokusse gepflanzt, die im kommenden Frühjahr Menschen und Insekten mit ihren zahlreichen Blüten erfreuen werden.

Die Bauarbeiten wurden durch das Unternehmen STRABAG durchgeführt. Die Pflanzarbeiten übernimmt ab Herbst 2022 die Firma Gartenwelt Meißner. Die Kosten belaufen sich auf ca. 1,1 Million Euro, von denen ca. 600.000 Euro über Städtebaufördermittel finanziert werden.

Weiterführende Informationen:

Neuer Spielplatz am Stadtpark

Er ist das neue Schmuckstück im Stadtpark: Pünktlich zum Kindertag, dem 1. Juni 2022, konnte der großangelegte Abenteuerspielplatz als besondere Überraschung für Groß und Klein fertiggestellt werden. Auf rund 4.000 Quadratmetern laden nun zwei Kletteranlagen mit Rutschen, Netzen, Brücken und Balancierstrecken zum Toben ein. Hinzu kommen eine Riesenschaukel, eine doppelte Nestschaukel, eine Trampolinanlage mit drei Trampolinen sowie ein Sandspielhaus mit Bagger und ein Kreisel für die Kleinsten. Die Krönung ist ganz gewiss eine doppelte Seilbahn, mit der man sich fast über das gesamte Gelände schwingen kann. Einige der Geräte – wie die Nestschaukel oder ein Trampolin – sind auch für Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen geeignet. Für mehr Sicherheit wurden zahlreiche Spielgeräte mit einem zusätzlichen Fallschutz ausgestattet, zudem wurde der Platz zum Puschkinring hin eingezäunt. 

Die Wünsche und Vorschläge kamen von den Mädchen und Jungen der Kindergärten 1000 Farben, Makarenko und Nordlichter sowie des Hortes Nordlichter der Erich-Weinert- Schule und von Auszubildenden des Seminars für Kirchlichen Dienst (SKD). Auf Einladung der ehrenamtlichen Kinderbeauftragten Kassandra Engel hatten die Kinder im Vorfeld gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern sowie dem Planungsbüro Morgenstern das Gelände besichtigt und überlegt, was ihnen besonders wichtig ist. Geräte zum Klettern, Schaukeln und Rutschen standen ganz oben auf der Wunschliste. 

Neben den Spielgeräten aus langlebigem Robinienholz wurden Bänke, Abfallbehälter und Fahrradbügel installiert sowie die beiden Eingangsbereiche zur Pappelallee und zum Puschkinring neu gestaltet. Ein geschwungener Weg erschließt das Gelände, einige neu modellierte Hügel tragen zu dessen abwechslungsreichem Bild bei. Für die gelungene Umsetzung sorgte das Bauunternehmen Hahn aus Greifswald.

Die Baukosten belaufen sich auf rund 360.000 Euro, davon werden 20.000 Euro über den Strategiefonds des Landes M-V „Zuwendungen für die Gestaltung und Erneuerung von Kinderspielplätzen in den Gemeinden des Landes“ gefördert.

Auswertung der Kinderbeteiligung und weiterführende Informationen zum Spielplatzbau: Infopapier

Instandsetzung der Uferbefestigung Museumshafen


Bevor die Umgestaltung des Hanserings beginnen kann, muss zunächst die Uferbefestigung des Rycks saniert werden. Die alte Spundwand, die aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt und teilweise noch original erhalten ist, ist nicht mehr standfest. Sie soll durch eine neue Stahlspundwand verstärkt werden. Baubeginn war im Juni 2020. Die Fertigstellung ist zur Jahresmitte 2021 geplant. Hier kommen Sie zum Bautagebuch

Präsentation der Entwurfs- und Ausführungsplanung

Ausbau des Knotenpunktes Ernst-Thälmann-Ring/Makarenkostraße

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat den Knotenpunkt Ernst-Thälmann-Ring/Makarenkostraße zu einer sicheren und leistungsfähigen Verkehrsanlage ausgebaut. Ziel war es, die Verkehrsanlage nach den neuesten Regeln der Technik zu erneuern. In diesem Zusammenhang erfolgte die Anordnung einer Tempo-30-Zone und die Schaffung umfassender Einrichtungen für die Schulwegsicherung. Besondere Berücksichtigung finden die Schüler, die in unterschiedlichster Form den Bereich frequentieren, die große Anzahl an Radfahrern, die Einrichtungen des ÖPNV und die Erfordernisse der Barrierefreiheit. Die Ausgestaltung mit begrünten Mittelstreifen, Strauchrabatten und Frühblühern ist ein wichtiger Beitrag, positive Akzente zu setzen, um das Stadtgebiet an diesem markanten Punkt aufzuwerten.

Die im Baubereich befindlichen Abschnitte des Ernst-Thälmann-Rings und der Makarenkostraße befinden sich im Fördergebiet „Stadtumbau Schönwalde II“. Die Baukosten für die Stadt betragen ca. 2 Millionen Euro und werden mit Städtebaufördermitteln finanziert. Die Stadtwerke Greifswald investieren ca. 150.000 Euro. Ausführende Firma vor Ort ist die TVS Tief- und Verkehrsbau Stralsund GmbH.

  

Weiterführende Informationen:

Lagepläne:

Regelquerschnitte:

Ersatz und Erweiterung der Straßenbeleuchtungsanlage im Stadtteil Ladebow

Logo Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)     

Mit dem Ausbau der Straßen Hugo-Finke-Straße, Clara-Zetkin-Straße  und dem Gehweg in der Max-Reimann-Straße wurden auch die Straßenbeleuchtung erneuert. Ziel ist es mit der energetischen Umrüstung der Beleuchtungsanlagen die Betriebskosten zu senken und CO2 zu reduzieren.

Im Bestand befanden sich hauptsächlich Betonmaste mit Aufsatzleuchten aus dem Jahr 1982. Nur in der Hugo-Finke Straße waren Anfang der 1990 Jahr neue Leuchten aufgestellt worden. Für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung konnten Fördermittel eingeworben werden.

Die Förderung erfolgt mit einer Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommerns zur Umsetzung von Klimaschutz-Projekten in Verbindung mit Mittel aus dem „Europäischen Fond für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgt in 3 Bauabschnitten.

1. Bauabschnitt: Clara-Zetkin-Straße 2-6: Baubeginn war im Juli 2018. Die Arbeiten dauerten insgesamt 4 Monate. In diesem Abschnitt wurden 7 Leuchten neu gesetzt. Die Herstellungskosten betragen 20.900 €.

2. Bauabschnitt: Hugo-Finke-Straße, Clara-Zetkin-Straße bis zur Max-Reimann-Straße: Die Arbeiten dauerten insgesamt von Mai 2019 bis Oktober 2019. In diesem Abschnitt wurden bei 12 Leuchten nur die Mastaufsatzleuchte ausgetauscht. Im Unterabschnitt von der Clara-Zetkin-Straße 18 bis zur Max-Reimann-Straße wurden 5 neue Leuchten aufgestellt. Die Baukosten betragen rund 36.600 €.

3. Bauabschnitt: Gehweg Max-Reimann-Straße: Beginn des letzten Abschnittes war im November 2019. Die Arbeiten dauerten insgesamt 8 Monate. In diesem Abschnitt wurden 14 Leuchten ausgetauscht und durch neue ersetzt.

Es wurden insgesamt 27 komplett neue Leuchten montiert. Bei 12 Leuchten wurden die Lichtpunkte ausgetauscht.

Bestandsbeleuchtung

Bestandsplan 1. BA

Bestandsplan 2. BA

Bestandsplan 3. BA