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Stadt und Universität

Torsten Kürger Uni-Hauptgebäude
Universitätshauptgebäude, Foto: Torsten Krüger

In der mehr als 750-jährigen Stadtgeschichte Greifswalds hat die Universität von ihrer Gründung bis in die jüngste Gegenwart stets wesentliche Impulse für unsere Stadtentwicklung gegeben. Stadt und Universität haben dabei immer voneinander profitiert. Universitäres Studium, Lehre und Forschung haben im großen Maße dazu beigetragen, Greifswald zum wissenschaftlichen, medizinischen und kulturellen Zentrum im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns zu entwickeln.
Greifswald zählt daher auch zu den ersten Universitätsstädten, in denen die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung (9.9.2002) gestaltet wird. Dies ist nur folgerichtig, stellt doch das Leitbild der Stadt die Stärkung und den Ausbau der Universität als wesentliche Ziele städtischer Kommunalpolitik in den Vordergrund. Welchen Stellenwert die Universität für die Stadt hat, zeigt sich auch damit, dass Greifswald seit dem Jahr 2005 offiziell den Namen Universitäts- und Hansestadt Greifswald trägt.

Ihre Entstehung hat die Universität einem Greifswalder Bürgermeister zu verdanken: Heinrich Rubenow war es im Jahr 1456, der die Greifswalder Universität gründete und zugleich auch ihr erster Rektor war.

Beispiele für den Einfluss der Universität und der Studierenden auf die Stadt:

Wirtschaft:
Universität und Unimedizin sind die größten Arbeitgeber in der Stadt. Es gibt ein Biotechnikum und ein Technologiezentrum, wo Neugründer in jeder Hinsicht unterstützt werden. Gute Chancen also nicht nur für Praktika, sondern auch, um schon als Student eigene unternehmerische Ideen in die Tat umzusetzen.

Wohnen/Verkehr:
Die Studierenden sind für den Wohnungsmarkt eine wichtige Größe. Vom neuen Campus in die Innenstadt führt eine Fahrradstraße.

Sport:
Die Hochschulsportgemeinschaft HSG e.V. ist mit weit über 2000 Mitgliedern größter Sportverein dieser Stadt.

Kultur:
An den großen Festivals in Greifswald ist die Universität maßgeblich beteiligt. Ohne sie wäre das vielfältige Kulturangebot nicht vorstellbar. Das betrifft beispielsweise die Greifswalder Bachwoche (jährlich rund 10.000 Besucher), d a s Festival Geistlicher Musik im Norden (Veranstalter ist die Pommersche Evangelische Kirche, die künstlerische Leitung hat KMD Prof. Jochen A. Modeß, Lehrstuhl für Kirchenmusik, Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft), den polenmARkT (organisiert über den Lehrstuhl für Ost- und westslawische Philologie) oder das Festival Nordischer Klang, das größtes nordische Festival außerhalb Skandinaviens (veranstaltet durch die Nordische Abteilung der Uni).

Familie:
Auch auf junge Studentenfamilien ist Greifswald eingestellt: In der kommunalen Kita "Makarenko" werden die Mädchen und Jungen von 5.45 Uhr bis 21 Uhr liebevoll betreut. Damit sind auch Vorlesungen in den Abendstunden kein Problem. Das Studentenwerk hat inzwischen mit den "Campuskindern" auch eine eigene Kindertagesstätte.