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06.02.2019 – Nachhaltige Landwirtschaft: Welche Kriterien sollen bei einer Neuvergabe von städtischen Pachtflächen gelten?

Sonnenuntergang am Deich
Sonnenuntergang am Deich, Foto: Wally Pruß

Die Greifswalder Bürgerschaft hat sich 2018 zu einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft auf städtischen Flächen bekannt. Doch nach welchen konkreten Kriterien sollen Flächen, die künftig frei werden, wieder neu vergeben werden? Um diese herauszuarbeiten, lädt die Universitäts- und Hansestadt am Mittwoch, dem 13. Februar, zu einer öffentlichen Diskussionsrunde ins Rathaus ein. Gemeinsam mit betroffenen Pächtern, landwirtschaftlichen Betrieben, den Umweltverbänden, aber vor allem den interessierten Greifswaldern sollen die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse beleuchtet und ein abgestimmter Prozess in Gang gesetzt werden. „Wir wollen alle Interessengruppen einbeziehen“, betonte Oberbürgermeister Dr. Stefan Fassbinder. „Die Stadt Greifswald verfügt über umfangreichen Landbesitz im Umland. Was wollen wir in Zukunft damit machen? Welche Aufgaben sollen diese Ländereien im Spannungsfeld von ökologischen, sozialen und ökonomischen Interessen erfüllen? In diesen Prozess wollen wir einsteigen.“

Bei der Veranstaltung spricht Ute Piper vom Landwirtschaftsministerium MV zunächst über die Erfahrungen des Landes bei der Vergabe solcher Kriterien. Anschließend gibt Doreen Riske von der Agrar GbR Groß Kiesow die Erwartungen der Pächter wieder. In einem dritten Vortrag stellt Prof. Daniel Schiller von der Greifswalder Universität die Ergebnisse einer Umfrage vor, bei der die Greifswalder nach ihren Wünschen für die Entwicklung der Landwirtschaft befragt wurden. Anschließend werden im Rahmen eines Weltcafés alle Ideen für die künftigen Kriterien zusammengetragen.